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Elemente Raumstrategie Schule

Der schulische Raumbedarf ist eng mit der demografischen Entwicklung und der Stadtplanung verknüpft. Zürich verzeichnet in der Volksschule dank der regen Neubautätigkeit seit einigen Jahren wieder eine steigende Anzahl Schülerinnen und Schüler. Auch neue pädagogische Konzepte sowie der steigende Bedarf nach Betreuungsflächen beeinflussen den schulischen Raumbedarf.

Neue Schulanlagen und Ersatzneubauten

Über das gesamte Stadtgebiet befinden sich zahlreiche Projekte in der Planungs- oder Ausführungsphase. Unten stehende Tabelle gibt einen Überblick über die Grossprojekte mit Bezugsjahr ab 2015 (Stand November 2022).

Übersicht Grossprojekte Teilportfolio Schulbauten

SchulanlageQuartierSchulkreisProjektBezug abgeschlossen Geplanter Bezug
IlgenHottingen Zürichberg Neubau Betreuung 2015 
BlumenfeldAffoltern Glattal Neubau 2016 
AemtlerSihlfeldLimmattalErsatzneubau Betreuung2018 
SchauenbergAffolternGlattalErsatzneubau2019 
SchützeEscher WyssLimmattalNeubau2019 
PfingstweidEscher WyssLimmattalNeubau2019 
Campus GlattalSeebachGlattalEinbau2022 
FreilagerAlbisriedenLetziNeubau2022 
Allmend Wollishofen Uto Neubau  2023
HofackerHirslandenZürichbergErweiterungsbau 2023
GuggachUnterstrassWaidbergNeubau 2024
ThurgauerstrasseSeebachGlattalNeubau 2024
BorrwegFriesenbergUtoErsatzneubau 2025
Brunnenhof Unterstrass Waidberg Einbau  2025
Im IsengrindAffolternGlattalErweiterungsbau 2025
HardturmEscher WyssLimmattalEinbau 2026
KrähbühlstrasseFlunternZürichbergEinbau 2026
In der Ey / TriemliAlbisriedenLetziErsatzneubauten 2026/28
HöcklerWollishofenUtoNeubau 2027
LeimbachLeimbachUtoErsatzneubau 2027
SaatlenSaatlenSchwamendingenErsatzneubau 2027
TüffenwiesGrünauLetziNeubau 2027
EntlisbergWollishofenUtoErweiterungsbau 2028
LuchswiesenHirzenbachSchwamendingenErweiterungsbau 2028
RiedhofHönggWaidbergErweiterungsbau 2028
VogtsrainHönggWaidbergErweiterungsbau 2028
SiriusFlunternZürichbergNeubau 2029
StaudenbühlSeebachGlattalErweiterungsbau 2029
UtogrundAlbisriedenLetziErsatzneubau 2029
Im HerrligAltstettenLetziErsatzneubau 2030
LangmattWitikonZürichbergErweiterungsbau 2030

Züri-Modular-Pavillons

Bei diesem Pavillontyp handelt es sich um eine zwei- bis dreistöckige Holzkonstruktion, die erstmals 1998 zum Einsatz gekommen ist. Die vorfabrizierten Elemente lassen sich auf einfache Weise montieren, demontieren und wieder verwenden. Die dritte Generation der Züri-Modular-Pavillons steht seit 2020 im Einsatz. Sie erfüllt einen strengeren Minergie-Standard und besteht aus zehn Elementen je Etage:

  • Je drei Elemente ergeben ein Unterrichtszimmer von 69 m².
  • Zwei Elemente werden für den Eingangsbereich inklusive Toiletten benötigt. 
  • Zwei weitere Elemente können als Gruppenraum, Materialraum oder Hortküche genutzt werden.

Züri-Modular-Pavillons sind ein wichtiger Teil der Stadtzürcher Schulraumstrategie: Sie kommen als temporäre Erweiterung bestehender Schulanlagen oder als Provisorien im Vorfeld von Neubauten zum Einsatz. Sie bieten vollwertigen Schulraum und können – verglichen mit traditionellen Bauten – viel schneller realisiert werden. Im Schuljahr 2022/23 verfügt die IMMO über 90 Züri-Modular-Pavillons. Ihr Anteil an der gesamten Geschossfläche der Volksschulbauten beträgt rund 5%.

Standards

Infolge der Veränderungen im Schulwesen und wegen des Bevölkerungswachstums hat die Stadt Zürich zwischen 1998 und 2008 rund 250 000 m³ zusätzlichen Schulraum erstellt. Das entsprechende Portfolio wuchs damit um rund 10%. Da die kantonalen Richtlinien vom Oktober 1999 die Schulreformen noch nicht berücksichtigten, die Stadt jedoch plante, erheblich in den zukünftigen Schulraum zu investieren, sahen sich das Hochbaudepartement und das Schulamt der Stadt Zürich gezwungen, im Sinne einer nachhaltigen Bauweise Richtlinien für Schulanlagen zu erstellen. Daraus resultierten die beiden Publikationen «Standardraumprogramme für die Stadt Zürich» (2003) und «Raumstandards für den Bau von Volksschulen in der Stadt Zürich» (2004). Letzteres Werk wird inzwischen in der gesamten Schweiz angewendet.

Einheitliche Ausstattung

Ein weiterer Beitrag der IMMO zur Optimierung der Kosten von Schulanlagen ist die Vereinheitlichung der Ausstattung. Dank einheitlicher Möblierung können zusätzliche Möbel nach Bedarf beim Zentrallager bestellt, überschüssige wieder abgegeben werden. Somit muss nicht jede Schulanlage ein eigenes Möbellager betreiben, die Kosten für den Unterhalt der Möbel sinken und die Qualität kann einheitlich gehalten werden. Ein 2011 abgeschlossenes Projekt sorgt in den Stadtzürcher Schulen für Mobiliar der neuesten Generation. Die neue Mobiliarlinie heisst züri@school.

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