Global Navigation

Elemente Raumstrategie Schule

Der schulische Raumbedarf ist eng mit der demografischen Entwicklung und der Stadtplanung verknüpft. Zürich verzeichnet in der Volksschule dank der regen Neubautätigkeit seit einigen Jahren wieder eine steigende Anzahl Schülerinnen und Schüler. Auch neue pädagogische Konzepte sowie der steigende Bedarf nach Betreuungsflächen beeinflussen den schulischen Raumbedarf.

Neue Schulanlagen und Ersatzneubauten

Über das gesamte Stadtgebiet befinden sich diverse Grossprojekte in der Planungs- oder Ausführungsphase.

Übersicht Grossprojekte Teilportfolio Schulbauten

SchulanlageQuartierSchulkreisProjektVoraussichtlicher Bezugstermin
AemtlerSihlfeldLimmattalErsatzneubau Betreuung2018
SchauenbergAffolternGlattalErsatzneubau2019
SchützeEscher WyssLimmattalNeubau2019
PfingstweidEscher WyssLimmattalNeubau2019
HofackerHirslandenZürichbergErweiterungsbau2022
FreilagerAlbisriedenLetziNeubau2023
AllmendWollishofenUtoNeubau2023
GuggachUnterstrassWaidbergNeubau2023
ThurgauerstrasseSeebachGlattalNeubau2024
BorrwegFriesenbergUtoErsatzneubau2025
SaatlenSaatlenSchwamendingenErsatzneubau2027
HochstrasseFlunternZürichbergErsatzneubau2027

Züri-Modular-Pavillons

Bei diesem Pavillontyp handelt es sich um eine zwei- bis dreistöckige Holzkonstruktion. Die vorfabrizierten Elemente lassen sich auf einfache Weise montieren, demontieren und wieder verwenden. Die zweite Generation der Züri-Modular-Pavillons steht seit 2012 im Einsatz. Sie erfüllt den Minergie-Standard und besteht aus zehn Elementen je Etage (früher neun): Je drei Elemente ergeben ein Unterrichtszimmer von 69 m2. Zwei Elemente werden für den Eingangsbereich inklusive Toiletten benötigt. Zwei weitere Elemente können als Gruppenraum, Materialraum oder Hortküche genutzt werden.

Züri-Modular-Pavillons sind ein wichtiger Teil der Stadtzürcher Schulraumstrategie: Sie kommen als temporäre Erweiterung bestehender Schulanlagen oder als Provisorien im Vorfeld von Neubauten zum Einsatz. Sie bieten vollwertigen Schulraum und können – verglichen mit traditionellen Bauten – viel schneller realisiert werden. Die IMMO verfügt aktuell über 59 Züri-Modular-Pavillons.

Standards

Infolge der Veränderungen im Schulwesen und wegen des Bevölkerungswachstums hat die Stadt Zürich zwischen 1998 und 2008 rund 250'000 m3 zusätzlichen Schulraum erstellt. Das entsprechende Portfolio wuchs damit um rund 10%. Da die kantonalen Richtlinien vom Oktober 1999 die Schulreformen noch nicht berücksichtigten, die Stadt jedoch plante, erheblich in den zukünftigen Schulraum zu investieren, sahen sich das Hochbaudepartement und das Schulamt der Stadt Zürich gezwungen, im Sinne einer nachhaltigen Bauweise Richtlinien für Schulanlagen zu erstellen. Daraus resultierten die beiden Publikationen «Standardraumprogramme für die Stadt Zürich» (2003) und «Raumstandards für den Bau von Volksschulen in der Stadt Zürich» (2004). Letzteres Werk wird inzwischen in der gesamten Schweiz angewendet.

Einheitliche Ausstattung

Ein weiterer Beitrag der IMMO zur Optimierung der Kosten von Schulanlagen ist die Vereinheitlichung der Ausstattung. Dank einheitlicher Möblierung können zusätzliche Möbel nach Bedarf beim Zentrallager bestellt, überschüssige wieder abgegeben werden. Somit muss nicht jede Schulanlage ein eigenes Möbellager betreiben, die Kosten für den Unterhalt der Möbel sinken und die Qualität kann einheitlich gehalten werden. Ein 2011 abgeschlossenes Projekt sorgt in den Stadtzürcher Schulen für Mobiliar der neuesten Generation. Die neue Mobiliarlinie heisst züri@school.

Weitere Informationen