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Aktualisierung der Hochhausrichtlinien

stadt-zuerich.ch/hochhaus

Nach zwanzigjähriger Anwendungspraxis sollen die Zürcher Hochhausrichtlinien von 2001 aktualisiert und die Bau- und Zonenordnung angepasst werden.

Aussicht von Altstetten über Zürich

Die heute geltenden Hochhausrichtlinien stammen aus dem Jahre 2001. Nach 20 Jahren der Planung und Bewilligung von Hochhäusern sollen sie aktualisiert werden. Unter anderem werden die Hochhausrichtlinien auf andere Planungsinstrumente wie zum Beispiel den im November 2021 vom Stimmvolk angenommenen kommunalen Richtplan Siedlung, Landschaft, öffentliche Anlagen und Bauten abgestimmt. Darüber hinaus werden die städtebaulichen, programmatischen, typologischen und gestalterischen Anforderungen an Hochhäuser überprüft und allenfalls angepasst. Und nicht zuletzt sind die Hochhausrichtlinien auch vor dem Hintergrund drängender Herausforderungen in den Bereichen Ökologie (Stadtklima, Lärm, Gebäudebegrünung, Netto-Null und graue Energie), Frei- und öffentlicher Raum (Erdgeschoss) und Gesellschaft (beispielsweise preisgünstiger Wohnraum) zu aktualisieren. Im Herbst sollen sie vorliegen.

Testplanung

Als Grundlage für diese Anpassung hat das Amt für Städtebau in den Jahren 2019 und 2020 eine zweistufige sia-konforme Testplanung durchgeführt. Dieses Verfahren wurde ganz bewusst gewählt. Denn das Wesen einer Testplanung, im Unterschied zum Wettbewerb, bei dem am Ende ein Siegerprojekt erkoren wird, liegt in der Untersuchung und im Vergleich von möglichst unterschiedlichen Lösungsansätzen und -strategien. Die Resultate der Testplanung und die Empfehlung des begleitenden Expertinnen- und Expertengremiums bilden eine Grundlage für die Aktualisierung von Hochhausrichtlinien und Nutzungsplanung. Die Testplanung und der bislang vertrauliche Schlussbericht stellen also noch nicht die eigentlichen Richtlinien dar. Die endgültigen Hochhausrichtlinien, die im Wesentlichen aus einem Plan mit den Hochhausgebieten und Maximalhöhen sowie einem Katalog von Leistungsanforderungen an neue Hochhäuser bestehen, erarbeiten derzeit Fachleute aus dem Amt für Städtebau im Austausch mit Fachexpertinnen und Fachexperten sowie weiteren städtischen Dienstabteilungen.

Mitsprache und Dialog

Parallel zur Testplanung wurde ein Dialogprozess angestossen mit dem Ziel, die Debatte zu erweitern und weitere Stakeholder ins Boot zu holen. Eine erste Dialogveranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern von Fachverbänden und allen Parteien hat bereits stattgefunden. Aufgrund von Corona hat sich der Zeitplan verschoben. Die weiteren geplanten Anlässe werden nun dieses Jahr durchgeführt. Eine zweite Dialogveranstaltung mit Fachverbänden und Parteien wird im Juni 2022 stattfinden. Über die Ergebnisse wird an dieser Stelle zeitnah berichtet. Eine öffentliche Veranstaltung ist als Auftakt zur öffentliche Auflage im Herbst 2022 geplant. Mitsprache ist auch während der öffentlichen Auflage zur BZO-Teilrevision im Herbst 2022 möglich. Das Geschäft wird zudem vom Stadtrat und Gemeinderat behandelt und selbstverständlich wird auch weiterhin jedes einzelne Hochhausprojekt einen eigens dafür vorgesehenen Bewilligungsprozess durchlaufen und vom Baukollegium beurteilt.

Schlussbericht der Testplanung

Der Schlussbericht zur Testplanung dient als Grundlage für nachfolgende Planungsschritte. Er stellt aber nicht das Endresultat dar. Die neuen Hochhausrichtlinien liegen im Herbst vor.

Hochhaus-Viewer

Ansicht des Hochhaus-Viewer

Der Hochhausviewer zeigt eine gesamtstädtische Übersicht aller bestehenden und ausgewählten geplanten Hochhäusern. Gemäss kantonalem Planungs- und Baugesetzt sind Hochhäuser Gebäude ab einer Höhe von 25 Metern. Die Webapplikation umfasst ein interaktives 3D-Kartentool, welches mit einem Diagramm zu Höhe und Baujahr der Gebäude verknüpft ist.

Hier kommen Sie zum Hochhaus-Viewer 

Weiterer Kontakt

Für Fragen und Nachrichten zur Aktualisierung der Hochhausrichtlinien sowie dem Studienverfahren benutzen Sie bitte das untenstehende Kontaktformular.
 
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