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Rollenbilder

Zwei Kinder baumeln an einem Klettergerüst
Foto: Renate Wernli

Geschlechtsrollen dienen der sozialen Orientierung, indem sie definieren, was «Mann sein» und «Frau sein» bedeutet. Sie ermöglichen es, unsere komplexe und vielfältige Gesellschaft zu strukturieren und zu vereinfachen. Gleichzeitig können sie uns selbst und andere in der individuellen Entfaltung behindern und zu Vorurteilen und Diskriminierungen führen. Der Einfluss von Geschlechtsrollen wird gerne unterschätzt, da sie ihre Wirkung sehr subtil entfalten. Umso wichtiger ist es, ein Bewusstsein für Geschlechtsrollen und deren Konsequenzen zu entwickeln.

Geschlechtsrollen werden durch individuelles Verhalten, aber auch durch gesellschaftliche Einflüsse aufrechterhalten. So zum Beispiel durch die Medien. Medial vermittelte Bilder sowie die Sprache beeinflussen unsere Vorstellungen davon, wie Frauen und Männer sind bzw. zu sein haben. Sie können Geschlechterstereotype aufweichen und hinterfragen, jedoch auch verfestigen.

Was wir tun 

Wir engagieren uns für einen gendergerechten, nicht-sexistischen Umgang mit Wort und Bild:

  • Wir stehen im Austausch mit Fachleuten aus Wissenschaft und der Werbebranche und stellen das Thema öffentlich zur Diskussion.
  • Wir sind als Expertin in der Schweizerischen Lauterkeitskommission vertreten.
  • Wir beraten die Abteilung Reklameanlagen der Stadt Zürich bei der Bewilligung von Plakaten für den Aushang.
  • Wir beraten die Stadtverwaltung und die Stadtzürcher Bevölkerung bei der Anwendung von gendergerechter Sprache.

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