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Kaum ein anderes Gleichstellungsthema wird in der Öffentlichkeit so kontrovers diskutiert wie die gendergerechte Sprache. Die einen halten sie für unnötig und spitzfindig, während andere darin ein wichtiges Instrument sehen, um beide Geschlechter sichtbar zu machen und angemessen zu repräsentieren.

Die Sprachwissenschaft geht heute davon aus, dass Sprache und gesellschaftliche Wirklichkeit eng miteinander verknüpft sind. Das heisst, dass für uns nur existiert, was wir auch ausdrücklich benennen. Sprechen wir etwa von «den Zürchern», geht dabei vergessen, dass über die Hälfte der Stadtzürcher Bevölkerung aus Frauen besteht. Umgekehrt blenden wir mit dem Wort «Kindergärtnerinnen» alle männlichen Erzieher aus.

So geht's!

Gendergerechte Sprache muss nicht umständlich sein. Der Stadtrat hat 1996 ein für die Stadtverwaltung verbindliches Sprachreglement erlassen. Darin finden sich nebst allgemeinen Grundsätzen der sprachlichen Gleichstellung praktische Tipps für deren Umsetzung.

Weitere Empfehlungen und Hilfestellungen für gendergerechtes Formulieren finden sich im Leitfaden «Geschlechtergerechte Sprache» des Bundes:

Leitfaden Geschlechtergerechte Sprache

Nicht für jede gendergerechte Bezeichnung existiert eine vorgefertigte Lösung. Manchmal ist auch ganz einfach Kreativität gefragt. Bei Unsicherheiten helfen wir gerne weiter.

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