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Ausstellung Highlights im Konzertsaal

Fotografiert von Klaus Hennch in der der Tonhalle Zürich

Hennchs Nachlass liegt im Stadtarchiv Zürich, das Ausstellungsbüro ARTES hat daraus mit dem Grafikatelier stellwerkost einen Konzertablauf inszeniert. Erleben Sie Stars wie Martha Argerich, Isaac Stern, Sándor Végh, Mstislav Rostropovich, Nathalia Gutmann und David Zinman nicht nur im Konzert, sondern auch in der Garderobe, in den Proben und backstage auf ihren Auftritt wartend. 
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Vom 18. September bis 24. Dezember 2020
im Stadtarchiv Zürich, Neumarkt 4, 8001 Zürich

Eine Ausstellung von artes-projekte, Rombach

Ausstellung THEATER LEBEN: 50 Jahre Theater Stok

«Persönlichkeit statt Farbe bekennen, nicht recht haben, sondern wahr sein»

Plakat 50 Jahre Theater Stok

Die Ausstellung im Stadtarchiv Zürich als Gastgeberin zeigt ab 18. Juni für drei Monate die aussergewöhnliche, 50-jährige Geschichte des Theaterhauses am Hirschengraben 42 in der Altstadt von Zürich. Die Besuchenden werden mitgenommen auf eine Zeitreise, die 1970 begann und bis heute weitergeht. Neben anschaulichen Erläuterungen und Geschichten auf Informationstafeln wird der Kosmos des Theater Stok mit originalen Masken, Kostümen und Plakaten aus den über 80 Eigenproduktionen präsentiert.

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Benutzung des Lesesaals

Emil Acklin (Stadtarchiv Zürich)

Die Zahl der dafür zur Verfügung stehenden Arbeitsplätze ist beschränkt. Aus diesem Grund ist der Besuch des Lesesaals nur nach Voranmeldung und unter Einhaltung der vorgegebenen Schutzmassnahmen (ab 10.9.2020 gilt Maskenpflicht) möglich.

Der Besuch im Lesesaal erfolgt unter folgenden Voraussetzungen:

  • Bitte teilen Sie uns mindestens zwei Arbeitstage im Voraus Ihre geplante Ankunfts- und voraussichtliche Aufenthaltszeit mit.
  • Die gewünschten Archivalien müssen ebenfalls im Voraus bestellt werden.
  • Es gibt grundsätzlich keinen Anspruch auf dauerhafte oder fixe Besuchsfenster.
  • Das Stadtarchiv behält sich vor, die Besuche zu koordinieren und bei grosser Nachfrage die Besuchsfenster zu beschränken.
  • Unsere Leseaal-Besuchenden haben sich an die Anweisungen des Lesesaal-Personals zu ihrem eigenen Schutz sowie zu demjenigen des Personals zu halten
  • Im Lesesaal gilt Maskenpflicht. Die Maske muss während des gesamten Aufenthalts getragen werden.

Anmelden können Sie sich ausschliesslich mit dem nachfolgenden Kontaktformular.

Bitte kommen Sie erst vorbei, wenn Sie von uns eine Rückbestätigung Ihrer Anmeldung erhalten haben.
Der Lesesaal kann nicht spontan besucht werden.

Besten Dank für Ihre Kenntnisnahme.
Stadtarchiv Zürich

Anfrage für Besuch

Lesesaal Stadtarchiv
Kontaktformular

Online-Zugang zu den Pfarrbüchern der Altstadt von Zürich von 1525 bis 1875

Wo steht der Taufeintrag von Gottfried Keller? Wo sind die Eheschliessungen der Stadt Zürich erfasst? Wo findet sich das Todesdatum des letzten im Kanton Zürich hingerichteten Verbrechers? 

In den Pfarrbüchern der Stadt Zürich, einer der wichtigsten Quellen für die Familienforschung über 350 Jahre. Interessierte können von nun an direkt auf die digitalen Inhalte der 63 Pfarrbücher der reformierten Kirchgemeinden Grossmünster, Fraumünster, St. Peter und Predigern sowie des Spitalpfarramts zugreifen: Zu den Pfarrbücher der Altstadt.

Zu einem späteren Zeitpunkt werden auch die übrigen im Stadtarchiv Zürich vorhandenen 143 Pfarrbücher digital zur Verfügung gestellt.

Die Pfarrbücher wurden vom Stadtarchiv Zürich digitalisiert und stehen den Nutzerinnen und Nutzern als aufbereitete E-Papers zur Verfügung. Diese enthalten jeweils am Anfang Hinweise zum Original wie den Buchtitel, den Umfassungszeitraum und Inhaltsangaben. Weitere Daten sind über den digitalen Archivkatalog des Stadtarchivs ersichtlich. 

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Die Typhus-Epidemie von 1884

Erneuerung der städtischen Wasserversorgung und Gründung des Zürcher Verkehrsvereins

Im Frühjahr 1884 brach in Zürich eine Typhus-Epidemie aus. Schnell breitete sie sich auch auf die umliegenden damaligen Aussengemeinden aus. Den Peak erreichte die Seuche, wie die Epidemie dazumals genannt wurde, im April 1884. Danach ebbte sie ab, bis sie gegen Ende des Jahres fast wieder verschwand.

Ca. 1600 Personen erkrankten damals an der Infektionskrankheit, deren Bakterien, Salmonellen, schwere Durchfallerkrankungen auslösen. Ungefähr 150 Personen starben daran.

Bald entstand der Verdacht, dass sich der Krankheitserreger über die städtische Wasserversorgung, insbesondere über die Leitungen für das Brauchwasser, verbreiten könnten. Im damaligen Zürich wurde das Trinkwasser bzw. Quellwasser über die Brunnenleitungen zu den öffentlichen Brunnen geführt. Über ein zusätzliches Leitungsnetz wurde filtriertes Seewasser, das so genannte Brauchwasser, für den Abwasch oder die Toilette in die Häuser gepumpt. Obwohl die Qualität dieses Brauchwassers eher zweifelhaft war, wurde es auch getrunken.

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Geschäftsberichte der Stadt Zürich

161 Jahre Stadt- und Verwaltungsgeschichte sind neu online verfügbar

Hundegespann in Zürich. Emil Acklin (Stadtarchiv Zürich).

Wie viele Hundebesitzer verlangten im Jahr 1920 ein tierärztliches Zeugnis, um ihren Hund als Zugtier benutzen zu dürfen? Wie viele Kinder besuchten bereits im Jahr 1893 einen öffentlichen Kindergarten? Und wie viele Magnetbänder benötigte der städtische Computerbetrieb im Jahr 1973?

Antworten auf diese Fragen finden sich in den seit 1859 verfassten Geschäftsberichten des Stadtrats und der Schulpflege, die neu in digitaler Form verfügbar sind. Über die städtische Website sind die Geschäftsberichte als Gesamtausgabe auffindbar und lassen sich im Volltext durchsuchen.

Wer sich für die Vielfältigkeit der Verwaltungstätigkeiten interessiert oder die organisatorischen Veränderungen der städtischen Verwaltung nachvollziehen möchte, erhält nun eine bequeme und komfortable Alternative zum Blättern in den gedruckten Ausgaben.

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Kolumne: «Zu Gast beim Stadtarchiv Zürich»

Mit unserer neuen Kolumne «Zu Gast beim Stadtarchiv Zürich» möchten wir die Nutzerinnen und Nutzer, die mit unseren Archivbeständen arbeiten, ermutigen, über ihre Forschungen und Erfahrungen im Stadtarchiv zu berichten.

Als Première haben wir Dr. Ute Kröger, Publizistin, Literaturwissenschaftlerin und gern gesehener Gast im Lesesaal des Stadtarchivs Zürich, zu einem Gastbeitrag eingeladen.
Lesen Sie, was sie in ihrem neuen Buch über die deutsche Lyrikerin Else Lasker-Schüler in Zürich schreibt und welche Unterlagen sie aus dem Stadtarchiv Zürich dafür genutzt hat.

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«Emil Acklin - Fotografie als Klassenkampf»

Präsentation der zweiten Ausgabe von arché und Ausstellung von Acklins Fotografien

Seit 2017 befindet sich das Fotoarchiv von Emil Acklin (1889-1976) im Stadtarchiv Zürich. In der zweiten Ausgabe seiner Zeitschrift arché stellt das Stadtarchiv Emil Acklin, seine Zeit und seine Bilder vor und macht in der gleichnamigen Ausstellung am Neumarkt 4 seinen fotografischen Nachlass öffentlich. Seine Aufnahmen von ca. 1930 bis 1950 bilden das öffentliche Leben in Zürichs Arbeiterquartier Aussersihl ab und bestechen durch ihren historischen und künstlerischen Wert.

Die neue Ausgabe von arché als
E-Paper / PDF zum Download finden Sie hier.
 

«Schmieren ist Kunst»

Zu einer neuen Publikation mit Polizei-Fotografien aus dem Stadtarchiv Zürich, und wie diese Bilder ins Archiv gelangten

Seebahnstrasse 89, Post Wiedikon

Philipp Anz, Jules Spinatsch, Viola Zimmermann:
Schmieren / Kleben
Aus dem Archiv KKIII der Stadtpolizei Zürich 1976 – 1989.

Zürich:
Edition Patrick Frey 2018

  

1976 begann die Stadtpolizei Zürich, eine Kartei unter dem Titel «Schmieren / Kleben» anzulegen. Darin wurden politische Parolen, Farbmalereien, gesprayte Sprüche oder illegale Kunstaktionen, unter anderem von Harald Naegeli, erfasst, die alle den Tatbestand der Sachbeschädigung erfüllten.

Die Polizisten im Einsatz fotografierten die «Schmierereien» und hielten die Taten auf Karteikarten fest. Im Bestand, der heute im Stadtarchiv Zürich aufbewahrt wird,  finden sich gegen 2'000 Schwarz-Weiss-Fotos aus den Jahren 1976 bis 1981; dazu gehören geografisch-alphabetisch geordnete Karteikarten, die bis 1989 reichen.

Diese Tatort-Fotografien sind ein Teil des Bestandes des Kriminalkommissariats III (KK III), der Staatsschutz-Abteilung der Stadtpolizei Zürich, die im Zusammenhang mit der so genannten «Fichenaffäre» bekannt wurde.

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arché - Publikation des Stadtarchivs Zürich 2017

Das Stadtarchiv Zürich hat schon immer mit Freude und Lust seine Archivbestände der Öffentlichkeit präsentiert. Nun sollen sie in einem neuen Gefäss ein eigenes Gewicht erhalten, nämlich mit der vorliegenden ersten Nummer von arché.

Mit arché möchten wir über unsere Arbeit erzählen, Themen, die uns im Zusammenhang mit Archiv und Archivierung beschäftigen, zur Diskussion stellen und – wie es bei uns schon Tradition ist –spannende Archivbestände und Dokumente vorstellen.

Die neue Publikation wird zukünftig in loser Folge erscheinen und jeweils ein Kernthema zum Hauptinhalt haben. Die vorliegende Nummer steht unter dem Titel «Vom Hören und Sehen».

Mehr Informationen dazu gibt es hier.

Von Wasser, Holz und Eisen: Zürichs Geschichte in Bildern

Von Wasser, Holz und Eisen: Zürichs Geschichte in Bildern

Fotografien aus den Beständen des Stadtarchivs Zürich online

Interessieren Sie sich für historische Fotografien? Dann werden Sie nun leicht Zugang zum fotografischen Schatz des Stadtarchivs Zürich finden. In drei thematischen Bildergalerien können ab sofort die Unfallfotos der Stadtpolizei, die Bilddokumentation der Pflege und Nutzung des Sihlwalds um die Wende zum 20. Jahrhunderts und die Industriefotografien der Firma Escher Wyss AG online auf der Webseite des Stadtarchivs betrachtet und bestellt werden.

Zur Medienmitteilung  

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«Das schwebende Leben»: Erica Hänssler (7.11.1947 - 1.1.2016)

Abbildung:  Erich Kästner-Revue «Heiterkeit in Dur und Moll» 1977

Zum Andenken an Erica Hänssler

Am 1. Januar 2016 ist Erica Hänssler, Leiterin des Theaters Stok, in Zürich verstorben. Als eine aussergewöhnliche Persönlichkeit, die das Zürcher Theaterleben durch Jahrzehnte geprägt hat, bleibt sie unvergesslich.


Abbildung: Erich Kästner-Revue «Heiterkeit in Dur und Moll» 1977 (Stadtarchiv Zürich, VII.543.)

 

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Vorsicht, Freude, Rache - Das Kriegsende 1945 in Zürich

V.E.c.72.1.2.1.26.5443
Hakenkreuz-Schmierereien an der Uraniastr. 28

Zum 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkriegs blendet das Stadtarchiv Zürich zurück: Ein Stimmungsbild aus Zürich am 8. Mai 1945.

«Es war ein Tag von unendlicher Schönheit… und von unendlicher Bitterkeit», beschrieb die Neue Zürcher Zeitung den Tag des Kriegsendes in Zürich. Die Stadt Zürich zwischen Siegesfreude, Trauer und Siegesfeiern, polizeilichen Räumungen, privaten Rachefeldzügen und zögerlich gezogenen politischen Konsequenzen, illustriert mit den Fotografien aus den Staatsschutz-Akten der Stadtpolizei Zürich.

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