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Geschichte

Zur baulichen Geschichte der Schule Auhof

Grundriss (Quelle: Baugeschichtliches Archiv)

Städtebauliche Situation
Teil des Grünzuges zwischen Aubrugg und Schwamendingerplatz und damit Zeuge der Stadtplanung der Nachkriegszeit unter Albert Heinrich Steiner. Das Schulhaus befindet sich in
unmittelbarer Nähe zum Sekundarschulhaus Herzogenmühle und ist umgeben von weitläufigen Wohnsiedlungen der 1950er-und 1960er-Jahre.
Typologie Zeittypisch ist die Kombination von Schulhaus und Freibad.

Die räumliche Organisation des Schulhauses entspricht den pädagogischen Erkenntnissen der Zeit: Die Baukörper sind nach zusammengehörigen Tätigkeiten gegliedert und besitzen ein ihrer Funktion entsprechendes Gepräge. Offene Gänge verbinden die einzelnen Bauglieder untereinander.

Würdigung
Beispiel einer kombinierten Anlage aus Schulhaus und Freibad, typisch für die Stadtplanungsperiode der Nachkriegszeit. Auch in stilistischer und typologischer Hinsicht eines der innovativsten Schulhäuser jener Zeit. Die orthogonal um einen
zentralen Pausenplatz angeordneten, geometrischen Sichtbacksteinbauten entsprechen stilistisch der nach 1955 aufkommenden brutalistisch-plastischen Tendenz im Schulhausbau.
Eines der beiden Zürcher Schulhäuser des renommierten Architekten Ernst Gisel (vgl. Schulhaus Letzi).

Umgebung
Die Umgebung der Schule und des benachbarten Freibades sind gestalterisch miteinander verbunden, jedoch durch transparente Zäune abgegrenzt. Der intakte Baumbestand, vorwiegend Eichen, gruppiert sich um den Pausenhof und entlang der Grundstücksgrenze. Ein dichter Grüngürtel zur Herzogenmühlestrasse schirmt das Areal vom Strassenlärm ab. Zwischen den Klassentrakten im Südwesten und entlang
der Herzogenmühlestrasse liegen gut erhaltene Schüler- bzw. Schulgärten.

Quelle: Amt für Städtebau, Spezialinventar Schulhäuser

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