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Film Kindergarten

Start in den Kindergarten

Informieren Sie sich rund um den Start in den Kindergarten. Erfahren Sie mehr zur Anmeldung, zum Lehrplan 21, zum Kindergartenalltag und zur Betreuung.

0:06 Das ist Azra. Sie ist 4 Jahre alt, spielt gerne mit Lego und liebt Klettern.

0:12 Sie hat keine Geschwister, aber einen besten Freund, Emil aus der Kita und ihren Hund Pedro, mit dem sie gerne kuschelt und tobt.

0:22 Das sind Azras Eltern. Franziska und Amir.

0:27 Beide arbeiten Teilzeit, Franziska als Drogistin und Amir als Journalist.

0:33 Amir liebt Essen und Kochen.

0:35 Franziska malt und zeichnet gerne, am liebsten gemeinsam mit Azra.

0:40 Zusammen sind sie die Familie Baumann und wohnen in Zürich.

0:45 Azra steht bald ein besonderes Ereignis bevor: Sie kommt diesen Sommer in den Kindergarten.

0:52 Die Eltern haben bereits im Januar Informationen und das Anmeldeformular für den Kindergarten von der Kreisschulbehörde erhalten.

1.00 Die ganze Familie freut sich auf das Abenteuer, ist aber auch ein wenig nervös. Sie haben noch viele Fragen.

1:08 Franziska fragt sich, in welchen Kindergarten Azra eingeteilt wird.

1:14 Die Zuteilung erfolgt im Juni. Jeder Kindergarten gehört zu einer Schule mit dem entsprechenden Einzugsgebiet. Zur Schuleinheit können mehrere Kindergärten gehören. Jede Adresse ist einer Schule zugeordnet. Die Zuteilung ist jedoch nicht immer für den nächstgelegenen Kindergarten möglich.

1:34 Der Kindergarten liegt für die Kinder in Gehdistanz und wenn möglich, wird berücksichtigt, dass Kinder des gleichen Quartiers denselben Schulweg haben. So können sie z.B. gemeinsam gehen.

1:47 Azra wird etwas nachdenklich und fragt sich, was dann aus Pedro wird. Muss sie wirklich jeden Tag in den Kindergarten?

1:55 Der Kindergarten ist obligatorisch und dauert zwei Jahre. Er ist die erste Schulstufe der Primarschule und somit der Eintritt in die Schule.

2:04 Im ersten Jahr besuchen die Kinder den Kindergarten nur vormittags und im 2. Jahr am Vormittag und an zwei Nachmittagen.

2:13 Azra und Pedro sind erleichtert. So haben sie noch genügend Zeit füreinander.

2:20 Am Mittwochnachmittag arbeiten Franziska und Amir beide. Sie sind noch unsicher, wie sie dies regeln, bisher wurde Azra in der Kita betreut.

2:30 Die Volksschule bietet schulergänzende Betreuung an.

2:34 Die Betreuung kann je nach Bedarf den ganzen Tag abdecken.

2:40 Eine allfällige Wegbegleitung vom Kindergarten in die Betreuung wird von der Schule organisiert.

2:44 Die Eltern können Azra für Betreuung anmelden. Diese Anmeldung machen die Eltern online.

2:55 Der Kostenbeitrag der Eltern hängt von ihrem Einkommen ab.

3:00 Franziska fragt sich, wie Azra im Kindergarten ihre Zeit verbringt.

3:04 Der Kindergarten arbeitet nach Lehrplan 21.

3:06 Dieser umfasst verschiedene Lernbereiche wie Natur, Mensch und Gesellschaft.

3:15 Der Bereich mathematisches Lernen befasst sich mit räumlicher und zeitlicher Orientierung. Die Kinder erfahren und entdecken Zusammenhänge und Gesetzmässigkeiten. Gestalten und Malen, Musik und Bewegung gehören zu den alltäglichen Lernfeldern im Kindergarten. Der Umgang miteinander wird geübt, es gibt sowohl individuelles Arbeiten als auch gemeinsame Lern-Aktivitäten.

3:41 In der Znüni-Pause essen die Kinder ihren mitgebrachten Znüni.

3:48 Amir will mehr übers Spielen im Kindergarten wissen.

3:50 Das Spiel steht im Zentrum des Lernens, denn Spielen heisst Lernen!

3:57 Es gibt freies und geleitetes Spiel in vielerlei Varianten, Formen und Inhalten.

4:04 Z.B. Spiele für Sinneserfahrungen, Spiele mit Fantasie, Kreativität und Bewegungsanregungen. Lieder singen, Verse und Reime lernen, Geschichten hören und erzählen, das fördert spielerisch Sprache und Kommunikation. Im Zentrum steht die Förderung der Eigenständigkeit und sozialem Handeln.

4:25 Ausserdem finden unterschiedliche Aktivitäten draussen statt. Es gibt viel Bewegung und viel miteinander an der frischen Luft.

4:36 Das freut Azra besonders, denn am liebsten spielt sie im Wald.

4:42 Franziska möchte wissen, welche Personen Azra dabei begleiten.

4:48 Im Schulteam arbeiten gut ausgebildete, pädagogische Fachpersonen. Die Kindergartenlehrperson trägt die Hauptverantwortung. Sie kann durch eine Klassenassistenz unterstützt werden. Fachlehrpersonen für schulische Heilpädagogik und Deutsch als Zweitsprache ergänzen das Team und fördern Kinder mit besonderen Bedürfnissen. Die Kinder erhalten auch eine Verkehrsschulung. Der Verkehrspolizist kommt dafür in den Kindergarten.

5:19 Azra fühlt sich bereit! Ihr Chindsgi-Täschli hat sie bereits!

5:24 Für den Kindergarten braucht jedes Kind z.B. ein Täschli oder ein Rucksack. Es braucht Finken, gute Schuhe, eine Regenjacke, warme Kleider und Znüni. Was das Kind alles benötigt, erfahren die Eltern von der Lehrperson direkt. Zur Verkehrssicherheit erhalten die Kinder einen Leuchtstreifen.

5:45 Amir ist noch immer etwas besorgt und fragt sich, ob er etwas tun kann, um Azra den Start in den Kindergarten zu erleichtern.

5:55 Für einen guten Start in den Kindergarten hilft es, wenn das Kind schon viele Dinge selbstständig machen kann.

6:01 Da helfen auch Erfahrungen mit anderen Kindern. Es ist gut, wenn sich das Kind auf andere Bezugspersonen einstellen kann, Deutsch versteht und mit Spielformen vertraut ist.

6:14 Diese Selbstständigkeit kann von den Eltern zu Hause gefördert und unterstützt werden.

6:19 Ein Beispiel dafür ist der Kindergartenweg. Sobald dieser bekannt ist, kann er geübt werden.

6:26 Dabei ist es wichtig, den sichersten und nicht den kürzesten Weg zu wählen.

6:32 Vielleicht gibt es Kinder aus der Nachbarschaft, die sich für den Weg zusammenschliessen, vielleicht mit einer Elternbegleitung.

6:40 Franziska möchte wissen, wann die Zuteilung kommt und wann der Kindergarten anfängt.

6:46 Hier nochmal die wichtigsten Termine: Im Januar erhalten die Eltern das Anmeldeformular für Kindergarten und Betreuung. Im Juni ist der Zuteilungstermin für Kindergarten und Betreuung. Die Eltern werden von der Kreisschulbehörde informiert. Der Kindergarten-Start ist nach den Sommerferien im August.

7:07 Für Franziska und Amir ist jetzt alles klar.

 

7:11 Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist wichtig, denn die Eltern sind ein bedeutsamer Teil der Schule!

7:19 An Besuchstagen, Elternabenden und weiteren schulischen Anlässen lernen die Eltern die Schule besser kennen.

7:27 Die Lehrperson lädt die Eltern zu gemeinsamen Gesprächen ein. Dieser Austausch verbindet und stärkt das gegenseitige Vertrauen zwischen Schule und Elternhaus.

7:38 Und bei Fragen steht die Schule jederzeit zur Verfügung. Azra und ihre Eltern freuen sich auf den Start in den Kindergarten.

7:44 Azra und ihre Eltern freuen sich auf den Start in den Kindergarten.

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