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Zurück ins Leben

Bei einer lebensbedrohlichen Erkrankung oder Verletzung ist eine intensivmedizinische Behandlung und Pflege nötig. Auf unserer Intensivstation mit acht Betten kümmert sich ein hochqualifiziertes Spezialistenteam ununterbrochen um die Patientinnen und Patienten. Während einige von ihnen schon nach wenigen Stunden auf eine reguläre Bettenstation verlegt werden können, benötigen andere über längere Zeit die persönliche 1:1-Betreuung der Intensivstation. Das Stadtspital Waid ist für alle Fälle gerüstet.

Aktuell

Porträtbild Stephanie Bürgi

Kontakt

Stadtspital Waid
Interdisziplinäre Intensivpflegestation
Tièchestrasse 99
8037 Zürich
Fax +41 44 366 21 01
Kontaktformular

Leiter Intensivstation

Dr. Christian Giambarba, Leitender Arzt

Stv. Leitung Intensivstation

Dr. Janna von der Mark, Leitende Ärztin

Schichtleitung Intensivstation

+41 44 366 29 36 (Auskunft 24 Stunden)

Modernste Technik …

Mithilfe von zahlreichen technischen Geräten überwachen wir auf der Intensivstation die lebenswichtigen Körperfunktionen. Beschädigte oder ausgefallene Organe werden bis zur Genesung in ihrer Funktion unterstützt. Beatmungsgeräte etwa kommen zum  Einsatz, wenn die Eigenatmung ausfällt oder nicht ausreicht. Bei Blutvergiftungen wird das Blut ausserhalb des Körpers gereinigt. Das schwächelnde Herz unterstützen wir mit Adrenalinderivaten und bei einem lahmen Darm erfolgt die Ernährung durch eine Magensonde oder intravenös. Auch eine adäquate Schmerztherapie zählt zu dieser umfassenden Betreuung.

… und menschliches Gespür

Viele Intensivpatientinnen und Intensivpatienten leiden unter Schlafstörungen, Angstzuständen oder Stress. Weil sie sich gar nicht oder nur eingeschränkt mitteilen können, sind unsere Ärztinnen, Ärzte und Pflegenden darin geschult, auch subtilste Anzeichen körperlicher und psychischer Veränderungen wahrzunehmen. Nebst modernster Technik ist auf einer Intensivstation also auch viel menschliches Gespür gefragt. Die Kombination ist entscheidend. 95 Prozent unserer Patientinnen und Patienten können nach ihrer schweren Verletzung oder Erkrankung wieder nach Hause zurückkehren. Dafür setzen wir uns tagtäglich ein.

Was kann ich als Angehörige oder Angehöriger tun?

Auf der Intensivstation spielen auch die Angehörigen eine zentrale Rolle. Oftmals sind es Kleinigkeiten, die den Patientinnen und Patienten die nötige Sicherheit und Geborgenheit für ihre Genesung vermitteln.

  • Berühren Sie Ihre Angehörige oder Ihren Angehörigen. So zeigen Sie, dass Sie da sind.
  • Erzählen Sie etwas aus dem gemeinsamen Umfeld. Sprechen Sie langsam und deutlich.
  • Bringen Sie die Hausschuhe, die Brille oder den Hörapparat Ihrer Angehörigen oder Ihres Angehörigen mit.
  • Stellen Sie neben dem Bett einen Lieblingsgegenstand, Fotos oder Zeichnungen auf. Das weckt positive Erinnerungen und trägt zu einer persönlichen Atmosphäre bei.
  • Berichten Sie uns über Gewohnheiten und Bedürfnisse Ihrer Angehörigen oder Ihres Angehörigen. So können wir unsere Betreuung individuell ausrichten.
  • Achten Sie auf Ihre eigene Gesundheit und tanken Sie regelmässig Kraft.

Angebot

Zentralnervensystem

  • Stroke Unit inklusive zerebrale intravenöse Fibrinolyse
  • EEG rund um die Uhr

Lunge

  • Nicht invasive Ventilation
  • Invasive mechanische Ventilation und Langzeitbeatmung
  • Extrakorporale Membranoxygenation
  • Dilatationstracheotomie
  • Testung mittels Pulmonaliskatheter bei PHT

Kreislauf

  • Coronary Care Unit (in Zusammenarbeit mit Katheterlabor USZ/Triemli)
  • Echokardiografie transthorakal/transösophageal rund um die Uhr
  • Hämodynamisches Monitoring invasiv (PiCCO® / PACCO)
  • Rechtsherzkatheter
  • Elektrokardioversionen stationär oder ambulant
  • Temporärer transvenöser Pacing
  • Permanente Schrittmacher

Niere

  • Notfall-Hämodialyse
  • Kontinuierliche veno-venöse Hämofiltration

Weitere Informationen