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Gebiet Sukkulenten-Sammlung

stadt-zuerich.ch/gebiet-sukkulenten-sammlung

Die Stadt Zürich entwickelt ein Zukunftsbild für das Gebiet rund um die Sukkulenten-Sammlung. In einer partizipativen Testplanung sollen die Nutzergruppen, das Quartier wie auch die breite Bevölkerung eingebunden werden. Die so erarbeiteten städtebaulichen Varianten und ihre Erkenntnisse für das Gebiet, sollen bis Ende 2022 in einem Masterplan konsolidiert werden.

Sukkulenten-Sammlung Luftbild 3D
Der Projektperimeter zwischen Hafen Enge und Strandbad Mythenquai

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Kernstück des Perimeters ist die Sukkulenten-Sammlung Zürich: Sie beherbergt seit 1931 eine der grössten und bedeutendsten Spezialsammlungen an sukkulenten Pflanzen – über 4400 verschiedene Arten aus 78 verschiedenen Pflanzenfamilien. Baulich und energetisch ist sie jedoch in einem schlechten Zustand: Die letzte, in Etappen ausgeführte, bauliche Erweiterung stammt aus den Jahren 1979 – 1985. Seither wurden keine grösseren Sanierungen oder bauliche Erweiterungen mehr vorgenommen.

Bereits 2018 führte Grün Stadt Zürich deshalb ein Variantenstudium zur Erneuerung der Sukkulenten-Sammlung durch. Im Frühling 2021 liess Immobilien Stadt Zürich einen Zustandsbericht über die Gewächshäuser und das Betriebsgebäude erstellen. Klar ist: Zur Sicherung und Weiterentwicklung des «lebenden Museums» ist eine bauliche Erneuerung mittelfristig zwingend nötig. Grössere bauliche Veränderungen sind in der heute geltenden Freihaltezone jedoch nicht möglich – eine Umzonung müsste vorgenommen werden.

Vielfältige Möglichkeiten

Im in Zusammenarbeit zwischen Kanton und Stadt erarbeiteten übergeordneten «Leitbild Seebecken» ist auch für den weiteren Projektperimeter Entwicklungspotenzial festgehalten: Zwischen Strandbad Mythenquai und Hafen Enge, sind heute grosse Flächen für Parkierung, den Rudersport sowie den Strassenverkehr in Gebrauch. Der Mythenquai entzweit in seiner heutigen Ausdehnung Freiflächen und hinterlässt schlecht nutzbare Resträume. Die rund 250 Parkfelder im Gebiet sind ebenfalls sanierungsbedürftig und behindern FussgängerInnen wie Velofahrende.

Ideen für eine stadträumliche Weiterentwicklung beinhalten mögliche Naherholungsgebiete mit punktuellem Kulturangebot, Aufwertung der Gastronomie und den Ersatz der oberirischen Parkplätze durch eine Tiefgarage. Seitens des Tiefbau- und Entsorgungsdepartements wurde beschlossen, den für 2023 vorgesehenen Neubau des Mythenquais im Bereich Sukkulenten-Sammlung vorerst zu sistieren und die Verschiebung des Verkehrsknotens Alfred-Escher-Strasse-Mythenquai stadteinwärts überprüfen zu lassen. Dies auch unter Berücksichtigung einer Erneuerung der Sukkulenten-Sammlung sowie der Neugestaltung eines zusammenhängenden Erholungsraums im Gebiet.

Ablauf Testplanung

Aufgrund der vielfältigen Anforderungen – besonders auch verwaltungsintern – bedarf der städtebauliche Entwicklungsspielraum im Gebiet einer Gesamtansicht: Als Grundeigentümerin im Projektperimeter, wird die Stadt Zürich hier ein stadträumliches Verfahren in Form einer Testplanung durchführen.

Die Testplanung wird unter der Leitung des Amts für Städtebau, in Zusammenarbeit mit Grün Stadt Zürich, drei interdisziplinären Planungsteams und einem breit zusammengesetzten Begleitgremium, bestehend aus VertreterInnen der betroffenen Dienstabteilungen sowie externen FachexpertInnen durchgeführt.

Zudem ist eine Austausch-Veranstaltung mit InteressenvertreterInnen geplant. Die Ergebnisse der Veranstaltung und der Bevölkerungsumfrage fliessen in die Testplanung ein. Die gesammelten Bedürfnisse werden in unterschiedlichen städtebaulichen Varianten geprüft.

Masterplan

Die beste Variante – oder eine konsolidierte Kombination von Varianten – sowie die zugehörige Umsetzungsstrategie werden in einem Masterplan festgehalten. Der Masterplan macht unter anderem Aussagen zu:

–      Anordnung der Nutzungen

–      Freiräume und deren Funktionen und Qualitäten

–      Neuprojektierung Sukkulenten-Sammlung

–      Erschliessung und Parkierung

–      Strategie zur planungsrechtlichen Umsetzung

Der Masterplan bildet dann die Grundlage für konkrete Umsetzungsschritte im Gebiet. Er wird abschliessend dem Zürcher Stadtrat zur Zustimmung vorgelegt. 

Kontakt

Amt für Städtebau
Lindenhofstrasse 19
Amtshaus IV
8001 Zürich
Telefon Zentrale +41 44 412 11 11

Ansprechpersonen

 

Gabriela Arpagaus        
Projektleiterin
Amt für Städtebau

Denise Janes      
Projektleiterin
Amt für Städtebau

 

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