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Antonio Augusto Giacometti (1877 - 1947)

Augusto Giacometti in seinem Atelier
Augusto Giacometti in seinem Atelier. Im Hintergrund ein Entwurf zum Wandbild «Zimmerleute». Aufnahme 1923

Aufgewachsen im Bergell - die Häuser der Familien von Augusto und seines Vetters Giovanni standen nur wenige Meter nebeneinander - begann er schon in jungen Jahren sich der Malerei zu widmen. Seine Ausbildung zum Zeichenlehrer absolvierte er zwischen 1894 und 1897 an der Zürcher Kunstgewerbeschule. Nach etlichen Studienjahren in Paris und Florenz liess er sich ab 1915 definitiv in Zürich nieder.

Mit der Ausführung seines Entwurfs für das Amtshaus I gelang Giacometti eines seiner wichtigsten Werke überhaupt. Dank diesem Auftrag, welcher sofort grosse Beachtung fand, war für ihn der Weg zu weiteren wichtigen Auftragsarbeiten geebnet.

Giacometti gilt als herausragender Maler in der Nachfolge des Jugendstils und des Symbolismus, als Erneuerer der Glasmalerei und Exponent der monumentalen Wandmalerei aber auch als Gestalter populär gewordener Plakate. Er gehörte zu den ersten Künstlern des 20. Jahrhunderts, welche der Malerei nahezu völlige Autonomie einräumten und den Schritt in die Ungegenständlichkeit wagten. Giacometti wurde in der Folge zum grossen «Koloristen». Auf seinem Grabstein steht denn auch: «Meister der Farbe».

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