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Jugendliche / Schule

5-10 Prozent aller jungen Menschen entwickeln eine gleichgeschlechtliche sexuelle Orientierung. Gemäss Schätzungen ist 1 Person von 1 000 inter*, 3-30 Personen von 1 000 sind trans*.

Ein Coming-out hat oft Diskriminierung und Ausgrenzung zur Folge und kann zu starken psychischen Belastungen führen. Viele dieser jungen Menschen haben Mühe, ihre Gefühle zu verstehen und anzunehmen, auch aus Angst vor negativen Reaktionen. An Schule ist «schwul» ein weit verbreitetes Schimpfwort. 25 Prozent aller männlichen Jugendlichen, die gleichgeschlechtlich empfinden, begehen einen Suizidversuch. Bei zwei Dritteln hängt das Motiv mit der sexuellen Orientierung zusammen.

Lesbische, schwule, bisexuelle und trans* Schülerinnen und Schüler, aber auch Kinder homosexueller Eltern sowie Lehrkräfte, die selber lesbisch, schwul oder trans* sind, brauchen ein diskriminierungsfreies und akzeptierendes Umfeld. Es gilt, die verschiedenen Lebensweisen an Schulen als gleichwertigen Ausdruck menschlicher Sexualität und Identität zu vermitteln. Dazu braucht es Richtlinien und Rahmenlehrpläne.

Unterrichtsvorschläge gegen Homo- und Transphobie

Jede Schülerin und jeder Schüler hat das Recht auf ein sicheres Lernumfeld. Den Lehrpersonen kommt bei der Prävention von Mobbing eine entscheidende Rolle zu. Sie sorgen für ein tolerantes und respektvolles Klima. Die hier vorgestellten Unterrichtsmaterialien helfen dabei.

Bekämpfung von Homo- und Transphobie

Was Lehrpersonen konkret gegen homo- und transphobes Mobbing unternehemen können, hat die UNESCO* in vier Unterrichtsvorschlägen für unterschiedliche Altersstufen zusammen gestellt.

(*Die Abkürzung UNESCO steht für die Organisation der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur)

Diversity exists

Das filmische Lehrmittel «Diversity exists» thematisiert verschiedene sexuelle Orientierungen und Lebensweisen. Es besteht aus einem Inputfilm und einem Dossier zur anschliessenden Bearbeitung und eignet sich für den Einsatz in Schulen und Bildungsinstitutionen.

Website «Diversity exists»

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