Global Navigation

Integrative Förderung (IF)

Integrative Förderung (IF)

Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen können im Rahmen der Integrativen Förderung auf folgenden Ebenen des Schulsystems Unterstützung leisten für

  • die ganze Schule
  • einzelne Lehrpersonen
  • die zugeteilten Klassen
  • Schülerinnen und Schüler

Die schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen sind Fachpersonen für den Umgang mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen. Sie können Konzepte der Schule mitentwickeln und deren Umsetzung begleiten. Sie unterstützen und beraten die Lehrpersonen der ganzen Schule, also auch Fachlehrpersonen, in der Planung, Durchführung und Nachbereitung von Unterricht und bei der Auswahl geeigneter Unterrichtsmethoden.

Auf der Klassenebene arbeiten die schulischen Heilpädoginnen und Heilpädagogen mit der Klassenlehrperson und der ganzen Klasse oder Kindergruppen zusammen. Die gemeinsamen Lektionen werden inhaltlich und methodisch zusammen vorbereitet, durchgeführt und ausgewertet. Dabei profitieren alle Kinder einer Klasse.

Auf Ebene der Schülerinnen und Schüler profitieren jene mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen. Die schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen können in allen Bereichen (Fächern) des Lernens (inkl. Verhalten) unterstützend wirken. Die Schwierigkeiten bestimmter Schülerinnen und Schüler werden genau erfasst und die Kinder durch individuelle Förderplanung begleitet. Dies kann in verschiedenen und wechselnden Settings stattfinden: In Teamteaching der Heilpädagogin/des Heilpädagogen mit der Klassenlehrperson, in Gruppen- oder Einzelförderung.

Es ist unser Ziel, den Unterricht jeder Klasse möglichst individualisierend und gemeinschaftsbildend zu gestalten und die Ressourcen bestmöglich – auf jener Ebene, auf der sie am meisten Nutzen bringen – einzusetzen, damit möglichst alle Beteiligten davon profitieren können.

Lernatelier

Im Rahmen der integrativen Förderung stellen die schulischen Heilpädagoginnen den Kindern im Lernatelier eine attraktive Lernumgebung zur Verfügung. Schülerinnen und Schüler vom Kindergarten bis zur sechsten Klasse, mit oder ohne besondere pädagogische Bedürfnisse, werden im Atelier alleine oder in kleinen Gruppen fachkundig gefördert.

In Absprache mit der Klassenlehrperson werden die Kinder für den Besuch der Atelierstunden ausgewählt. Der Unterricht orientiert sich am Kind und seinem Lernziel. Nebst fachlichen Inhalten können auch Lernstrategien vermittelt und erforscht werden. In der Regel werden die Atelierkurse für jedes Quintal neu organisiert und das Angebot wechselt je nach Bedarf.

Weitere Informationen

Mehr zum Thema