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BBF

Vor vier Jahren beschloss der Gemeinderat, dass alle Schulen der Stadt Zürich Begabungs- und Begabtenförderung (BBF) einführen werden. Die Schule Lachenzelg startet ab Schuljahr 2026/27 mit dem BBF-Programm. 

Was ist Begabungs- und Begabtenförderung? 

Die Begabungs- und Begabtenförderung zielt darauf ab, die individuellen Stärken der Schüler*innen gezielt zu erkennen und zu fördern. Begabung umfasst kognitive, künstlerische, technische, soziale und sportliche Fähigkeiten.

Die drei Förderebenen der Stadt Zürich 

1. Begabungsförderung im Klassenunterricht

Lehrpersonen erkennen besondere Stärken und fördern diese im Schulalltag – z. B. durch angepasste Aufgaben oder Projekte. 

2. Schulinternes Pull-Out-Programm (POP) 

Schüler*innen mit überdurchschnittlichem Potenzial besuchen das POP während 2-4 Lektionen pro Woche. In kleinen, klassenübergreifenden Gruppen arbeiten sie an eigenständigen Projekten entlang ihrer Begabungsdomäne.

3. Forschungszentrum (Schulkreisebene) 

Für Schüler*innen mit ausserordentlichem Potenzial gibt es pro Schulkreis ein Forschungszentrum. Sie arbeiten mindestens einen halben Tag pro Woche an anspruchsvollen Projekten und sie werden von Expert*innen begleitet.

Aufnahme in ein Förderprogramm

Wer wird aufgenommen?Schüler*innen mit überdurchschnittlichen Leistungen / Potential verbunden mit Kreativität und Leistungswille
Wer empfiehlt? Klassenlehrpersonen, Fachpersonen BBF, Eltern, SPD oder die Schüler*innen selbst
Wer entscheidet? Die Schulleitung – auf Antrag der Lehrpersonen
Einverständnis der ElternDas Einverständnis der Eltern ist zwingend notwendig
Flexibler Wechsel Das Drehtürmodell ermöglich jederzeit einen Wechsel zwischen den Förderstufen – in beide Richtungen

Was bedeutet BBF für den Schulalltag? 

Die Teilnahme beeinflusst die Bewertungen oder die Zeugnisnote grundsätzlich nicht. Die Arbeiten werden in einem Talentportfolio dokumentiert und beim Übertritt in die Sekundarstufe II in Absprache mit den Eltern an die neue Schule oder den Lehrbetrieb weitergegeben. 

Wie sieht das Programm im Schulhaus Lachenzelg aus?

Ab August 2026 entwickelt Frau Rahel Suter Kramer in Zusammenarbeit mit Team und Schulleitung ein Begabungs- und Begabtenkonzept für die Schule Lachenzelg. Sie absolviert derzeit den CAS BBFi an der PH Zürich/HFH und wird ihr neues Wissen laufend dem Team weitergeben.

Ab September 2026 wird Frau Franziska Tschopp ebenfalls den CAS BBFi besuchen und das BBF-Programm mittragen. Im Schuljahre 26/27 werden verschiedene Förder-Formate erprobt und in den nächsten Schuljahren wird das Programm laufend ausgebaut werden. 

Kontaktperson

Rahel Suter Kramer

Schule Lachenzelg
Montag–Donnerstag
08.00–15.00 Uhr

Kontaktformular

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