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Psychosoziale Gesundheit

stadt-zuerich.ch/hebsorg

Heb Sorg! - Programm zur Sensibilisierung, Früherkennung und Frühintervention von Depressionen bei Jugendlichen

Schülerinnen und Schüler treten mit der Pubertät in ein herausforderndes Lebensalter. In der Auseinandersetzung mit sich und der Umwelt erleben sie emotionale Hochs und Tiefs. Zu Freude und Begeisterung gesellen sich Gefühle der Ängstlichkeit und Niedergeschlagenheit, die bei einigen Jugendlichen stärker und länger andauern können. In der Jugendbefragung 2017 der Schulgesundheitsdienste zeigten 16 Prozent der Schülerinnen und Schüler auf der Sekundarstufe Hinweise auf eine Depression und berichten auch von anderen psychischen Belastungen wie Ängsten, Mobbing, sozialem Rückzug und negativen Gefühlen gegenüber der Schule.

Mit dem Programm «Heb Sorg!» sollen die Akteure der Schulen, Fachpersonen und das soziale Umfeld darin unterstützt werden, Hinweise auf Depressionen bei Jugendlichen frühzeitig zu erkennen und richtig darauf zu reagieren. Das Programm umfasst regelmässig stattfindende Weiterbildungen für Lehrpersonen und Schulleitungen, Elternabende, Schullektionen für alle 2. Sekundarklassen sowie Erste-Hilfe-Kurse zu psychischer Gesundheit für Schulsozialarbeitende. Dazu arbeiten mehrere städtische Fachdienste zusammen und beziehen externe Partner/innen mit ein. Der Start erfolgt in gestaffelter Form ab dem Sommer 2021  in den Sekundarschulen der Stadt Zürich.

Programm zur Förderung eines positiven Körperbildes

Viele Jugendliche sind mit ihrem Körper unzufrieden. Körperliche Veränderungen, aber auch die permanente Präsenz von geschönten und gestylten Bildern führen zu Zweifeln, Unsicherheiten oder Frust dem eigenen Körper gegenüber. Ein Teil der Jugendlichen ergreift dann Massnahmen, um ihren Körper zu verändern (z.B. Diäten, übermässiges Fitnesstraining, Bleaching). Dies kann negative bis kontraproduktive Effekte haben. Ziel des Programms «Positives Körperbild» ist es, bei Jugendlichen eine wertschätzende Einstellung dem eigenen Körper gegenüber zu fördern. Dies geschieht über eine kritische Auseinandersetzung mit unrealistischen Schönheitsidealen und über die Förderung von emotionalen und sozialen Kompetenzen. Ziel ist, dass die Jugendlichen sich wohl und selbstbewusst in ihrem Körper fühlen.

Um ein positives Körperbild bei Kindern und Jugendlichen zu fördern, setzen die Massnahmen der Schulgesundheitsdienste bei den Jugendlichen selbst, dem sozialen Umfeld der Kinder und Jugendlichen (z.B. Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen) sowie bei ihren eigenen Präventionsbotschaften an. Eine detaillierte Beschreibung des Programms ist im nachfolgenden Konzept ersichtlich.

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