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Psychosoziale Gesundheit

Psychosoziale Gesundheit von Kindern stärken

Psychische Störungen gehören heute weltweit zu den am weitest verbreiteten Gesundheitsproblemen, auch Kinder und Jugendliche sind davon betroffen. Oft werden die Probleme nicht rechtzeitig erkannt und ausreichend behandelt, was die Leiden vergrössert und bewirken kann, dass diese sich bis ins Erwachsenenalter hineinziehen. Vor diesem Hintergrund sowie gestützt auf empirische Daten aus der Befragung der Sekundarschüler und Sekundarschülerinnen von 2012/13 (zweite Klassen), haben die Schulgesundheitsdienste das Projekt «psychosoziale Gesundheit im schulischen Kontext» lanciert. Das Konzept sieht drei thematische Schwerpunkte vor:

  • Positives Körperbild
  • Schulabsentismus
  • Depression und Angststörungen

Dem Konzept ging ein Grundlagenbericht voraus, welcher eine theoretische Auslegeordnung sowie eine zusammenfassende Darstellung der wichtigsten recherchierten Früherkennungs- und Frühinterventionsprojekte im psychosozialen Bereich umfasst.

Programm zur Förderung eines positiven Körperbildes

Viele Jugendliche sind mit ihrem Körper unzufrieden. Körperliche Veränderungen, aber auch die permanente Präsenz von geschönten und gestylten Bildern führen zu Zweifeln, Unsicherheiten oder Frust dem eigenen Körper gegenüber. Ein Teil der Jugendlichen ergreift dann Massnahmen, um ihren Körper zu verändern (z.B. Diäten, übermässiges Fitnesstraining, Bleaching). Dies kann negative bis kontraproduktive Effekte haben. Ziel des Programms «Positives Körperbild» ist es, bei Jugendlichen eine wertschätzende Einstellung dem eigenen Körper gegenüber zu fördern. Dies geschieht über eine kritische Auseinandersetzung mit unrealistischen Schönheitsidealen und über die Förderung von emotionalen und sozialen Kompetenzen. Ziel ist, dass die Jugendlichen sich wohl und selbstbewusst in ihrem Körper fühlen.

Um ein positives Körperbild bei Kindern und Jugendlichen zu fördern, setzen die Massnahmen der Schulgesundheitsdienste bei den Jugendlichen selbst, dem sozialen Umfeld der Kinder und Jugendlichen (z.B. Eltern, Lehr- und Betreuungspersonen) sowie bei ihren eigenen Präventionsbotschaften an. Eine detaillierte Beschreibung des Programms ist im nachfolgenden Konzept ersichtlich.

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