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Kompetenzraster Sportunterricht

Das Kompetenzraster bildet die Grundlage für eine flächendeckende Qualitätssicherung und -entwicklung im obligatorischen Schulunterricht. Auf jeder Schulstufe erwerben Kinder und Jugendliche im Rahmen des obligatorischen Sportunterrichts pro Quartal eine Minimalkompetenz. Die angestrebte Kompetenz wird von der Sport unterrichtenden Lehrperson mittels einer vorgegebenen Standortbestimmung überprüft. Zeigt sich dabei bei einer Klasse Handlungsbedarf, wird die Kompetenz in einem entsprechenden Praxisbeispiel gefördert.

Ziele dieses kompetenzorientierten Unterrichts sind:

  • Orientierung an klar formulierten Zielen für alle Beteiligten
  • Aufbau einer flächendeckenden Basis von kompetenzorientierten Fertigkeiten und Fähigkeiten
  • Schaffen homogener Voraussetzungen innerhalb der Klassen
  • Vermeiden von Unter- oder Überforderung bei Stufen- oder Klassenwechseln
  • Gemeinsame Zielsetzung und Handlungsfelder für alle Schülerinnen und Schüler und alle Lehrpersonen im Sportunterricht
  • Aufbau und Pflege einer gemeinsamen Sportsprache
  • Möglichkeit der individuellen Förderung aller Schülerinnen und Schüler durch das Evaluieren eines Handlungsbedarfs
  • Beitrag zur Chancengerechtigkeit im Bereich der motorischen Entwicklung
  • Heranführen aller Kinder und Jugendlichen an eine individuelle und lebenslange Bewegungskultur

In jedem Quartal wird in einem der vier Bewegungskulturbereiche Sport, Spiel, Gesundheit oder Ausdruck mindestens eine Kompetenz gefördert. Durchschnittlich werden dafür pro Quartal drei Lektionen eingesetzt.

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