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Psychomotoriktherapie ist für alle schulpflichtigen, in der Stadt Zürich wohnhaften Kinder kostenlos zugänglich.
Für jedes Schulhaus und jeden Kindergarten gibt es eine zuständige Therapiestelle. Insgesamt arbeiten über 40 Psychomotoriktherapeutinnen und –therapeuten für die Zürcher Volks- und Privatschulen. Sie führen Abklärungen, Therapien, präventive Projekte und Beratungen durch.

Abklärung

Die Psychomotoriktherapeutin erfasst den Entwicklungsstand der angemeldeten Kinder in der Grob-, Fein- und Grafomotorik, sowie im Verhalten. Sie führt spezifische Abklärungsverfahren durch und beobachtet das Kind in geführten und freien Spiel- und Bewegungssituationen. Zur erweiterten Informationsgewinnung tauscht sie sich mit den wichtigsten Bezugspersonen aus (Eltern, Lehrpersonen, ev. weiter Fachpersonen).

Danach werden in einem schulischen Standortgespräch mit allen Beteiligten die Abklärungsergebnisse erläutert und über das weitere Vorgehen entschieden. Allfällige Therapieziele werden in gemeinsamer Verantwortung festgelegt.

Therapie

Psychomotoriktherapie orientiert sich an den Bedürfnissen und Stärken der Kinder sowie an den Therapiezielen, welche für jedes einzelne Kind definiert werden. In regelmässigem Austausch mit den Bezugspersonen wird der Therapieverlauf besprochen und die Therapieziele werden gegebenenfalls angepasst.

Die Therapie erfolgt in der Regel einmal wöchentlich und findet bedarfsorientiert einzeln, in einem Zweier- oder Dreiersetting oder in einer Kleingruppe im Therapieraum statt.

Beispiel einer Therapielektion

Dieser Film bietet Einblick in eine Psychomotoriklektion. Psychomotoriktherapie ist ein schulisches Unterstützungsangebot für Kinder mit Auffälligkeiten oder Abweichungen im Bewegungsverhalten.

Prävention

Die Psychomotoriktherapeutin führt auf Wunsch und in Absprache mit den Lehrpersonen präventive Projekte in Kindergarten- oder Schulklassen durch. Ausserdem organisiert sie niederschwellige Gruppenangebote für angemeldete Kinder, welche auf eine Abklärung warten oder für Kinder mit leichteren grafomotorischen Schwierigkeiten.

Beispiel einer präventiven Gruppenförderung in der Turnhalle

Dieser Film bietet Einblick in eine psychomotorische Gruppenförderung in der Turnhalle. Die Kinder werden von einer Fachperson entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen gefördert. Sie lernen ihre Bewegungsfähigkeiten zu verbessern, können neue Rollen ausprobieren und miteinander soziales Verhalten üben.

Beispiel einer grafomotorischen Förderung im Klassenzimmer

Dieser Film bietet Einblick in eine grafomotorische Förderung im Klassenzimmer. Sie bietet den Kindern direkte Unterstützung beim Schreibenlernen und der Lehrperson individuell abgestimmte Beratung durch eine Fachperson.

Beratung

Die Psychomotoriktherapeutinnen und -therapeuten der Stadt Zürich bieten Beratungen für Eltern und Lehrpersonen an. So können Fragen und Unsicherheiten in Bezug auf die Bewegungsentwicklung, die Wahrnehmung und das Verhalten frühzeitig besprochen und gegebenenfalls ein gemeinsames Vorgehen geplant werden.

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