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Kreisschulbehörde Glattal

Der Schulkreis Glattal umfasst den Stadtkreis 11 mit den Quartieren Oerlikon, Affoltern und Seebach und ist der grösste Schulkreis in der Stadt Zürich.

Zahlen und Fakten

  • 18 Schulen, davon 4 Tagesschulen
  • 74 Kindergartenlokale
  • 62 Hortlokale
  • 7200 Kinder und Jugendliche
  • 1500 Mitarbeitende in den Bereichen Unterricht, Betreuung und Hausdienst*

* Verschiedene Pensen und Funktionen

Stand August 2021

Leitsätze

Als einer von sieben Schulkreisen der Stadt Zürich orientieren wir uns an den Leitsätzen der Zürcher Schulpflege.

  • Wir pflegen eine fortschrittliche Pädagogik im Lebensraum Schule.
  • Wir bieten ein verlässliches, motivierendes Arbeitsumfeld.
  • Wir nehmen gesellschaftliche Entwicklungen auf und gestalten den Lebensraum Schule als weltoffenen,  inklusiven  Lern- und Begegnungsort.

Präsidium

Am 16.8.2005 trat Frau Vera Lang Temperli das Amt als Präsidentin der Kreisschulbehörde Glattal an.
 

Organigramm und Geschäftsreglement

Stand: Juni 2022

Kreisprogramm

Das Kreisprogramm ist ein Instrument zur langfristigen Planung für den Schulkreis. Das Kreisprogramm listet die wichtigsten Themen auf aus den Bereichen:

Leitsätze der Kreisschulpflege Glattal

KreismanagementWir führen zielorientiert, konstruktiv und sachbezogen. 
Wir setzen die Mittel wirkungsvoll und verantwortungsbewusst ein.
PersonalmanagementWir führen wertschätzend, professionell und ressourcenorientiert. 
Wir sind transparent und verlässlich in unseren Entscheiden.
PädagogikWir entwickeln die Schulen kontinuierlich und nachhaltig mit dem Fokus einer ganzheitlichen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. 
Wir schaffen Voraussetzungen für lebenslanges Lernen und stärken die fachlichen, emotionalen und sozialen Kompetenzen der Beteiligten. 
Wir fördern ein gemeinsames pädagogisches Verhalten im Sinne der Neuen Autorität in den Schulen.
PartnerWir arbeiten vernetzt und interdisziplinär mit Eltern- und Fachgremien sowie Kooperationspartnern zusammen.
InfrastrukturWir unterstützen die flexible Nutzung der Schulräume. 

Unterrichtsentwicklung

Selbstorganisiertes Lernen (SOL)

Gesellschaftliche und technologische Entwicklungen führen in der Arbeitswelt zu grossen Veränderungen. Mobilität und Flexibilität in Raum, Zeit und Arbeitsprozessen sowie Digitalisierung sind die Grundsteine der Arbeitswelt 4.0. 

SOL ist eine Antwort auf diesen Wandel. Ziel von SOL ist, dass sich die Schülerinnen und Schüler bestmöglich auf das nachschulische (Arbeits-)Leben vorbereiten können und sich darin zurechtfinden.

Aufbauend auf die drei Säulen des Eigenverantwortlichen Lernens (Kooperatives Lernen, Selbstständiges Lernen, Lernen Lernen) und in Übereinstimmung mit dem Lehrplan 21 (Überfachliche Kompetenzen) vermittelt SOL nicht nur fachliches Wissen, sondern lehrt Strategien, mit Hilfe derer die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Lernen verstehen, reflektieren und bewusst mitsteuern können. Die Lernenden sollen Mitverantwortung für ihr Lernen übernehmen, handlungsfähig auftreten und einen gesunden Umgang mit sich und anderen pflegen.

SOL soll im Schulkreis Glattal bis im Schuljahr 2025/26 in allen Schulen auf allen Stufen flächendeckend mit allen drei Elementen (Lernaufgabe, Lerndokumentation, Lernbegleitung) eingeführt sein. In der Betreuung Glattal werden parallel dazu die Überfachlichen Kompetenzen bzw. Exekutiven Funktionen als Voraussetzungen von SOL gezielt gefördert.

Projekt «Neue Autorität»

Auf der Grundlage der Forschungsergebnisse von Eia Asen und Haim Omer «Stärke statt Macht» fördert die Kreisschulbehörde Glattal ein gemeinsames pädagogisches Verhalten und befähigt das Schul- und Lehrpersonal die Methoden der neuen Autorität wirkungsvoll anzuwenden:

Erziehungsgrundsätze im Schulkreis Glattal nach NA

Wir sind präsent
- Wir begleiten Kinder und Jugendliche wachsam und achtsam.
- Wir anerkennen positives Handeln und Verhalten.
- Bei negativen Vorkommnissen schreiten wir ein.

Wir nehmen Anteil
- Kinder und Jugendliche wollen respektiert und ernst genommen werden.
- Wir bringen ihnen Interesse entgegen und nehmen Anteil an ihrer Entwicklung und ihren Erlebnissen.

Wir zeigen Widerstand und übernehmen Verantwortung
- Das Einhalten von gemeinsamen Regeln ist für eine funktionierende Gemeinschaft zentral.
- Unerwünschtes Verhalten lassen wir nicht zu.

Wir handeln überlegt und üben Selbstkontrolle
- Wir leiten die Kinder im sozialen Lernen an.
- Zusammen mit ihnen suchen wir Lösungen in Konflikten und sorgen für Wiedergutmachung.

Wir sind nicht allein
- Gemeinsam stehen wir für diese Grundsätze ein und unterstützen einander in der pädagogischen Arbeit.

Weitere Informationen

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