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Medienmitteilungen

1. April 2019

Spatenstich für die Einhausung Schwamendingen erfolgt

Die drei Projektpartner Bund, Kanton und Stadt Zürich haben heute den offiziellen Startschuss für die Hauptarbeiten zum Projekt Einhausung Schwamendingen gegeben. Im Beisein von Bundesrätin Simonetta Sommaruga nahmen über 100 geladene Gäste aus Politik und Verwaltung, aus dem Quartier Schwamendingen sowie seitens der am Bau beteiligten Unternehmen an diesem Festakt teil.

Nachdem im Sommer 2017 die Vorarbeiten für die Einhausung Schwamendingen starteten und anfangs März 2019 die sicht- und spürbaren Hauptarbeiten angelaufen sind, ist heute der offizielle Spatenstich zu diesem Projekt erfolgt. Über 100 geladene Gäste – Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie seitens des Quartiers und der am Bau beteiligten Unternehmen – fanden sich gleichsam im Herzen der Baustelle in Schwamendingen ein, um dem Festakt beizuwohnen.

Bauwerk mit besonderer Ausstrahlung

In kurzen Grussworten richteten sich Bundesrätin Simonetta Sommaruga, die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh und der Zürcher Stadtrat Richard Wolff an die Gäste.

Für Stadtrat Richard Wolff entsteht mit dem Projekt nicht nur ein technisches Bauwerk: «Die Einhausung Schwamendingen stiftet Identität und Erholungsraum, den wir abwechslungsreich begrünen und mit Schattenplätzen gestalten wollen.»

Regierungsrätin Carmen Walker Späh betonte in ihrem Grusswort, dass die Einhausung Schwamendingen ein Gewinn für alle sei: «Das lärmgeplagte Quartier kann endlich wieder aufatmen, gleichzeitig bleibt die Leistungsfähigkeit dieses bedeutenden Verkehrsabschnittes bewahrt.»

«Die Einhausung wurde dank der Bevölkerung verwirklicht, die das Projekt angeregt und zusammen mit Stadt und Kanton vorangetrieben hat», sagte Bundesrätin Simonetta Sommaruga. «Der Druck aus der Bevölkerung hat sich gelohnt.» Schwamendingen sei einzigartig. Ähnliche Verkehrsprobleme gebe es aber in der ganzen Schweiz. «Es braucht daher eine kluge Politik für Städte und Agglomerationen, damit die Menschen besser vorwärtskommen und die Anwohner vor Lärm und Abgasen geschützt werden.»

Ein Projekt, das verbindet

Im Rahmen der Veranstaltung knoteten Bundesrätin Simonetta Sommaruga, Regierungsrätin Carmen Walker Späh und Stadtrat Richard Wolff als symbolischen Akt für den Start der Hauptarbeiten ein dreiteiliges Band zusammen. Dieses Band versinnbildlicht die gute Zusammenarbeit der drei Projektpartner Bund, Kanton und Stadt Zürich – ohne dieses konstruktive Miteinander wäre ein Projekt in dieser Art und Grösse nicht realisierbar.

Das Band ist aber auch ein Zeichen dafür, dass die Einhausung Schwamendingen selber verbindend wirkt: Einerseits lässt das Bauwerk die heute durch die Autobahn getrennten Quartierteile Schwamendingen-Mitte und Saatlen wieder zusammenwachsen. Und andererseits schafft es mit den Fuss- und Radwegen, die im Ueberlandpark auf der Einhausung und entlang des Bauwerks angelegt werden und an das städtische Netz anschliessen, eine durchgehende Verbindung zwischen dem Zürichberg und dem Erholungsgebiet an der Glatt.

Einhausung Schwamendingen

Die Einhausung Schwamendingen, die vom Bundesamt für Strassen in Zusammenarbeit mit Kanton und Stadt Zürich realisiert wird, ist in erster Linie ein umweltwirksames Strassenprojekt. Sie minimiert Beeinträchtigungen, die von der Autobahn verursacht werden: konkret Lärm und Abgase. Zudem wird auf dem Dach des Bauwerks mit dem Ueberlandpark ein in der Schweiz einzigartiger öffentlicher Grün- und Freiraum entstehen. Damit verbessert die Einhausung die heutige Situation im Quartier nachhaltig und verhilft Schwamendingen und seiner Bevölkerung zu neuer Wohn- und Lebensqualität.

Thema: Bauen, Transport und Verkehr

Organisationseinheit: Tiefbau- und Entsorgungsdepartement