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Willkommen im Chinagarten

Der Chinagarten Zürich liegt zwischen Bellerivestrasse und Blatterwiese beim Zürichhorn am rechten Seeufer, inmitten der schönen Zürcher Seepromenade.

Der Chinagarten ist ein Geschenk der chinesischen Partnerstadt Kunming an die Zürcher Bevölkerung. Er wurde 1994 eröffnet und wird heute von Grün Stadt Zürich betrieben.

Er gehört in die Gruppe der Tempelgärten und gilt als einer der ranghöchsten Gärten ausserhalb Chinas.

Drei Freunde im Winter

Der Garten ist eine intensive Auseinandersetzung mit einem der Hauptthemen der chinesischen Kultur, der «Drei Freunde im Winter»: die Föhre, der Bambus und die Winterpflaume, die gemeinsam der kalten Jahreszeit trotzen. Die Inschriften und Malereien weisen auf die Eigenart der Kultur Yunnans hin, in der mannigfaltige Einflüsse verschiedener ethnischer Minderheiten mit der traditionellen Han-Kultur verschmelzen.

Die bauliche Konzeption des Gartens basiert auf drei wichtigen Prinzipien:

  • der Anordnung der baulichen Objekte (Gebäude, künstlicher See und Felsformation).
  • der Raumaufteilung (Grundrisse und Mauern),
  • dem Bewegungsablauf im Garten (Wege und Durchgänge).

Gemäss der chinesischen Geomantie, dem Erkennen von guten Plätzen in Raum und Landschaft, ist der Zürcher Chinagarten ideal zwischen Zürichberg und See gelegen.

Entstehung

Der Chinagarten Zürich ist der Dank für die technische und wissenschaftliche Hilfe beim Ausbau der Kunminger Trinkwasserversorgung und der Stadtentwässerung. Die Wasserversorgung Zürich hat 1993 zur Feier ihres 125-jährigen Bestehens den Bau des Gartens ermöglicht.

Der Garten wurde von Mai bis Oktober 1993 unter der Leitung des damaligen Gartenbauamtes der Stadt Zürich (heute Grün Stadt Zürich), von Gartenfachleuten und Handwerkern aus Kunming und aus Zürich gebaut. Die offizielle Einweihung erfolgte im Frühling 1994 im Beisein des damaligen Bürgermeisters von Kunming und des  Stadtpräsidenten Josef Estermann.

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