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Das Institut für Nephrologie führt Abklärungen und Behandlungen von Nierenerkrankungen, inklusive Dialysen, durch. Neben dem Hauptstandort im Stadtspital Waid betreiben wir die Nephrologieabteilung im Stadtspital Triemli. Mobile Patientinnen und Patienten können ab Oktober 2018 zur Dialyse auch in die ruhigen und modernen Räumlichkeiten unseres neuen Dialysezentrums Oerlikon, direkt am Bahnhof Oerlikon, kommen.

Aktuell

Visualisierung des Eingangsbereichs

Kontakt

Stadtspital Waid
Institut für Nephrologie
Tièchestrasse 99
8037 Zürich
Fax +41 44 366 20 76

Chefarztsekretariat

Domenica Corleto +41 44 366 27 47
Kontaktformular

Chefarzt Institut für Nephrologie

Prof. Dr. Patrice M. Ambühl, Medizinischer Direktor und Chefarzt

Stv. Chefarzt Institut für Nephrologie

Dr. Johannes Trachsler, Leitender Arzt

Pflegeleitung

Ute Helt, Leiterin Pflege Nephrologie

Zertifizierte Nephrologie

Die Nephrologie im Stadtspital Waid ist nach ISO 9001 zertifiziert.

Welche Untersuchungsmethoden kommen zur Anwendung?

  • Untersuchung von Blut und Urin
    Um die Nierentätigkeit zu messen, werden Blut und Urin untersucht. Bei einer eingeschränkten Nierenfunktion ermöglichen die Tests Rückschlüsse auf vorliegende Störungen sowie auf die Ursachen von Nierenschäden.
  • Mikroskopische Untersuchung
    Anhand der mikroskopischen Untersuchung des Urins wird festgestellt, ob eine Nierenerkrankung vorliegt und wenn ja, um welche Art es sich handelt. 
  • Nierensonografie
    Die Nierensonografie (=Ultraschalluntersuchung der Nieren) ist ein bildgebendes Verfahren, das Informationen zur Grösse und Struktur der Niere liefert. Sie gibt Hinweise über die Art und Dauer der Nierenschädigung und ist unerlässlich bei der Diagnose von Nierensteinen und Tumoren. Mit der sogenannten Duplexsonografie kann zusätzlich die Nierendurchblutung gemessen und eine Einengungen der grossen Nierengefässe erkannt werden.
  • Angiografie
    Zur detaillierten Untersuchung der Nierendurchblutung steht uns in der Radiologie des Waidspitals die Angiografie zur Verfügung. Sie ermöglicht es, die Nierengefässe genau darzustellen. Hierfür wird dem Blut ein Kontrastmittel zugeführt.
  • Gewebeuntersuchung
    In manchen Fällen ist zur endgültigen Sicherung der Diagnose einer Nierenschädigung eine Gewebeentnahme erforderlich. Diese erfolgt mittels Ultraschall gesteuerter Punktion des Nierengewebes (= Nierenbiopsie). Das Gewebe wird anschliessend am Universitätsspital Zürich mikroskopisch untersucht.
  • Zusätzliche Abklärung bei Nierensteinen
    Wir bieten ein spezielles Programm zur Abklärung der Ursachen von Nierensteinbildung an. Dieses beinhaltet neben den oben erwähnten allgemeinen Untersuchungen zusätzliche spezielle Nierenfunktionstests, welche wir ambulant vornehmen.

Wie funktioniert die Behandlung?

Je nach Typ und Schweregrad behandeln wir Nierenkrankheiten entweder mit Medikamenten oder apparativ. Die apparativen Behandlungen bestehen in erster Linie aus den sogenannten Dialyseverfahren, welche wir entweder maschinell an einem unserer Standorte durchführen (Hämodialyse), oder der Patient selber unter unserer Anleitung zuhause arrangiert (Peritonealdialyse). Um bei einer Nierentransplantation zu verhindern, dass der Körper die neue Niere abstösst, werden Medikamente angewandt, deren Wirkung und Nebenwirkungen eine gute ärztliche Überwachung erfordern. Wichtig ist zudem die Therapie von Risikofaktoren, welche eventuell zur Verschlechterung einer Nierenerkrankung oder Nierenfunktionsstörung führen. Dazu gehören insbesondere Bluthochdruck, Blutzuckerkrankheit (Diabetes mellitus) sowie andere Stoffwechselstörungen. Patientinnen und Patienten mit fortgeschrittener Nierenfunktionsschwäche erhalten zudem spezielle Medikamente und Hormone, die eine Blutarmut oder Störungen des Knochenstoffwechsels korrigieren.

Welche Behandlungen lassen sich ambulant durchführen?

So gut wie alle Therapien werden ambulant durchgeführt. Patientinnen und Patienten kommen beispielsweise bei einer Hämodialyse dreimal pro Woche für rund vier Stunden auf unsere Abteilung. Danach verlassen sie das Spital wieder. Ausnahme ist ein plötzliches Nierenversagen, welches die stationäre Behandlung im Spital erfordert.

Welche Behandlungen erfolgen stationär?

Eine stationäre Therapie im Spital ist notwendig, wenn eine schwere Nierenfunktionsstörung plötzlich auftritt und eventuell zu lebensgefährlichen Komplikationen führt.

Zusammenarbeit

Das Institut für Nephrologie arbeitet insbesondere bei Nierentransplantationen eng mit dem Universitätsspital Zürich zusammen. Für die operative Behandlung von Nierenproblemen verfügt das Stadtspital Waid über eine eigene Urologie. Bei komplexeren chirurgischen Eingriffen an den Nieren und den ableitenden Harnwegen kooperieren wir mit den urologischen Kliniken des Stadtspitals Triemli und des Universitätsspitals Zürich.

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