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Energiepolitik der Stadt Zürich

Die Stadt Zürich hat seit mehr als 20 Jahren eine energiepolitische Strategie. Diese wird in Übereinstimmung mit der Energie- und Klimaschutz-Gesetzgebung des Bundes, des Kantons Zürich und den Energie- und Klimazielen der Gemeindeordnung formuliert. 

Ziele der städtischen Energiepolitik

Die Energiepolitik der Stadt Zürich bezweckt:
  • eine ausreichende, sichere, umwelt- und ressourcenschonende sowie wirtschaftliche Energieversorgung
  • eine bedeutende Reduktion der Treibhausgasemissionen
  • eine deutliche Reduktion des Primärenergieverbrauchs

Bausteine der Energiestrategie

Die Leitlinien der Energiepolitik, die energiepolitischen Ziele und wie die Stadt diese erreichen möchte, werden seit 2003 im Masterplan Energie festgelegt. Dieser wird alle vier Jahre vom Stadtrat revidiert. Alle zwei Jahre wird im Bericht Energiepolitik über den Stand der Umsetzung der Massnahmen berichtet. 

In engem Zusammenhang mit dem Masterplan steht die Energieplanung. Sie beurteilt den künftigen Energiebedarf und das Angebot an erneuerbaren Energien und Abwärme, legt die anzustrebende Entwicklung der Energieversorgung und der Energienutzung fest und bezeichnet die notwendigen Mittel und Massnahmen.

Für ihre konsequente Klima- und Energiepolitik wird die Stadt Zürich seit 2004 alle vier Jahre mit dem Label Energiestadt®Gold ausgezeichnet.

Energiepolitische Leitlinien

Wonach richtet sich die Stadt Zürich auf dem Weg in die 2000-Watt-Gesellschaft? Mass halten bei Produktion und Konsum, Energie effizient nutzen und erneuerbare Energie oder Energie aus Abwärme bevorzugen: Das sind die energiepolitischen Leitlinien. Die Fachbegriffe heissen Suffizienz, Effizienz und Konsistenz. Die Reihenfolge widerspiegelt auch die Prioritäten der städtischen Energiepolitik. Sie lauten kurz gefasst: «weniger, besser, anders».

Weitere Informationen zur 2000-Watt-Gesellschaft finden Sie auf der Seite des Umwelt- und Gesundheitsschutzes (UGZ). 

1. Suffizienz

Suffizienz beschreibt den sparsamen Umgang mit Energie und Ressourcen. Suffizientes Verhalten verlangt also einen bewussten Entscheid, ob und in welchem Umfang etwas konsumiert oder produziert wird.

2. Effiziente Energienutzung

Wie oder auf welche Art etwas produziert oder konsumiert wird, gibt Auskunft über die Effizienz. Indem wir Güter, Dienstleistungen und Fortbewegungsmittel wählen, die den gewünschten Nutzen mit möglichst wenig Energie- und Ressourcenverbrauch und möglichst geringen Emissionen erzielen, kommen wir der 2000-Watt-Gesellschaft näher.

3. Zielkonforme Energieträgerwahl (Konsistenz)

Im Hinblick auf die Energie- und Umweltziele der Stadt Zürich gilt es die Energieträger so zu wählen, dass ihre Produktion und Verwendung möglichst wenig Ressourcen benötigt und möglichst geringe Emissionen entstehen. Geeignet sind z.B. erneuerbare Energie aus Sonne, Wind und Biomasse oder Energie, die aus Abwärme gewonnen wird.

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