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Luftreinhaltung

Um die Menge der Luftschadstoffe zu vermindern, setzt die Stadt Zürich auf verschiedene Massnahmen: Schadstoffbegrenzung an den Quellen, griffige Lenkungsmassnahmen über das Portemonnaie sowie Vorschriften zum Schutz der Nachbarschaft.

Massnahmenplan Luftreinhaltung

Massnahmen für eine saubere Luft

Ziel des Massnahmenplans Luftreinhaltung ist es, die Luftqualität zu verbessern. Der kantonale Massnahmenplan stützt sich dabei auf die Luftreinhalte-Verordnung des Bundes und auferlegt verbindliche Vorschriften. Um zusätzliche Massnahmen zu erlassen, hat der Kanton der Stadt Zürich überdies die nötige Kompetenz im Bereich der stationären Anlagen übertragen. 

Im Massnahmenplan Luftreinhaltung der Stadt Zürich nimmt Zürich die Empfehlungen des Kantons aus dem kantonalen Plan auf, formuliert im eigenen Kompetenzbereich zusätzliche Massnahmen und stellt Anträge an den Regierungsrat, sofern die Massnahmen im Kompetenzbereich des Kantons Zürich liegen. 2011 wurde der städtische Massnahmenplan verabschiedet. 

Strengere Vorschriften bei stationären Anlagen

Der städtische Massnahmenplan umfasst Massnahmen im eigenen städtischen Haushalt und bei stationären Anlagen auf dem Gebiet der Stadt Zürich. Der Stadtrat hat für Holzfeuerungen, stationäre Motoren und Baustellen auf dem Gebiet der Stadt Zürich verschärftere Emissionsbegrenzungen festgelegt. Die Emissionsbegrenzungen sind dem Stand der Technik angepasst. Massnahmen, die für Dritte verbindlich sind, fasst das Reglement zum Massnahmenplan Luftreinhaltung 2011 der Stadt Zürich zusammen. Der Regierungsrat hat das Reglement am 23. Mai 2012 genehmigt.

Anträge im Verkehrsbereich und zur Energiepolitik

Der Stadtrat beantragte beim Regierungsrat, den kantonalen Massnahmenplan Luftreinhaltung mit Massnahmen im Verkehrsbereich zu ergänzen, da die Stadt im Verkehrsbereich keine Kompetenzen erhalten hat. Weiter wurden dem Regierungsrat Anträge zur kantonalen Energiepolitik gestellt, um im Gebäudebereich substanzielle Beiträge zur Luftreinhaltung sichern zu können. 

VOC-Lenkungsabgabe

Ein wesentlicher Anteil der freigesetzten Schadstoffe entweicht aus vielen einzelnen, nicht erfassbaren Quellen. Er ist einer direkten Kontrolle entzogen. Hier gilt es, den Verbrauch umweltschädlicher Produkte über finanzielle Anreize oder Steuerungsmittel zu vermindern. Bei VOC-haltigen Produkten zum Beispiel ist dies die VOC-Lenkungsabgabe.

Nachbarschaftsschutz

Wo belastete Abluft anfällt, muss sie so erfasst und an die Umwelt abgegeben werden, dass Anwohnerinnen und Anwohner weder geschädigt noch belästigt werden. Diesem Ziel trägt der Nachbarschaftsschutz Rechnung, indem zum einen je nach Anlagenart die Abgase gereinigt werden müssen, zum anderen belastete Abluft per Kamin über dem Dach abzuführen ist.

Unsere Fachpersonen Luftqualität beraten Sie gerne, wenn Rauch oder Gerüche belästigen und unterstützen Sie beim Vermindern von Luftschadstoff-Emissionen.

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