Global Navigation

Bis zum Jahr 2025 sollen die Stadtzürcher Volksschulen als freiwillige gebundene Tagesschulen geführt werden. Die Ziele dieser Einführung sind

  • Unterstützung von Integration und Förderung aller Schülerinnen und Schüler
  • Optimierung der Organisation von Unterricht und Betreuung im Lebensraum Schule
  • Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Volksschule der Stadt Zürich nimmt auf diese Weise mit ihrer Schulentwicklung gesellschaftspolitisch relevante Fragestellungen auf: Bildungsgerechtigkeit, Wirtschaftlichkeit und Gleichstellung.

Zurzeit setzen sechs Stadtzürcher Schulen (Aegerten, Am Wasser, Albisriederplatz, Blumenfeld, Leutschenbach und Schauenberg) das Pilotprojekt Tagesschule 2025 um. In der Projektphase ll sollen bis 2022 24 zusätzliche Schulen in das Modell Tagesschule überführt werden. Über die Vorlage soll eine Volksabstimmung stattfinden.

Organisation

  • An Tagen, an denen die Kinder und Jugendlichen nachmittags Unterricht haben, bleiben sie über Mittag in der Schule. Diese Mittage sind «gebunden» und dauern 80 Minuten.
  • Die Schülerinnen und Schüler erhalten an diesen Mittagen eine warme und ausgewogene Mahlzeit.
  • Während der gebundenen Mittage betreut qualifiziertes Fachpersonal die Kinder und Jugendlichen.
  • Die Stundenpläne der Kinder aus derselben Familie werden in der Regel aufeinander abgestimmt.
  • Der Elternbeitrag pro gebundenem Mittag beträgt 6 Fr. und wird quartalsweise erhoben.
  • Ergänzend können die Eltern ihre Kinder in den freiwilligen und kostenpflichtigen Betreuungsangeboten der Schule von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr anmelden.
  • Die Schulen kooperieren verstärkt mit Anbietern von Freizeitaktivitäten wie Gemeinschaftszentren, Musikschule, Sportvereinen und weiteren, bei denen nach Unterrichtsschluss Freizeitaktivitäten für die Kinder und Jugendlichen stattfinden.

Weitere Informationen

Kontakt