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Qualitätskontrolle

Die Wasserversorgung Zürich kann jederzeit die erstklassige Qualität des Trinkwassers garantieren. Dies ist möglich, weil die Qualität des Wassers an allen kritischen Punkten laufend überwacht wird.

See- und Rohwasser

Das Zürcher Trinkwasser kommt zum grössten Teil aus dem Zürichsee.
In den letzten Jahrzehnten hat sich die Seewasserqualität dank den Gewässerschutz-massnahmen stark verbessert. Seit 1972 untersucht die Wasserversorgung regelmässig den chemischen und bakteriologischen Zustand des Wassers im Zürichsee und Walensee. Diese Untersuchungen dienen als Frühwarnsystem und ermöglichen eine Anpassung der Aufbereitungsverfahren an die sich verändernde Rohwasserqualität.

Wasser während des Aufbereitungsprozesses

In den Seewasserwerken werden zwischen den verschiedenen Aufbereitungsstufen regelmässig Wasserproben entnommen. Damit kann die Wirkung der Aufbereitungsprozesse laufend überprüft werden.

Probenahmen für die Laboruntersuchung

Die Wasserproben aus dem See, den Werken und dem Leitungsnetz werden im eigenen Labor der Wasserversorgung in biologischer, bakteriologischer und chemischer Hinsicht untersucht. Diese Untersuchungen liefern sehr genaue und aufschlussreiche Resultate, mit deren Hilfe allfällige Probleme rasch erkannt werden können.

Trinkwasser

Das Trinkwasser im Werkausgang wird in biologischer, bakteriologischer und chemischer Hinsicht überwacht. Dazu dienen die Probenahmen, Online-Überwachung und Biosensoren.
Die Qualität des Trinkwassers wird aber auch an verschiedenen Stellen im Verteilnetz überwacht, um eine Verunreinigung oder Verkeimung im Netz zu verhindern. Damit wird sichergestellt, dass bis ins Haus einwandfreies Trinkwasser geliefert wird.
Bei unsachgemässen Installationen innerhalb der Gebäude (ab dem Wasserzähler) kann es allerdings zu Qualitätseinbussen kommen, für welche die Wasserversorgung keine Verantwortung trägt. Die Installationsfachleute der Wasserversorgung beraten aber Bauherrschaften bei der Planung der sanitären Einrichtungen.

Onlinekontrollen

Verschiedene kritische Parameter (z.B.Trübung, pH-Wert, Leitfähigkeit usw.) werden mit modernen Analyseautomaten in Echtzeit überwacht. Die Messwerte werden online an die Steuerzentrale übertragen. Unter- oder Überschreitungen vorgegebener Grenzwerte lösen einen Alarm aus, worauf die vordefinierten Massnahmen getroffen werden müssen.
Als letzte Schranke stehen in einigen Werken neben modernen Analyseautomaten Biotestanlagen zur Überwachung des Wassers im Einsatz. Im Seewasserwerk Lengg und Moos kontrollieren Forellen das Wasser. Im Grundwasserwerk Hardhof werden Daphnien (Kleinkrebse) eingesetzt. Im Fall einer Vergiftung der Tiere wird ein Alarm ausgelöst.

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