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Die Stadt Zürich erhält das «Swiss LGBTI-Label»

Stadtpräsidentin Corine Mauch (in der Mitte) nimmt das Label entgegen

Die Stadt Zürich erhält als erste staatliche Institution das «Swiss LGBTI-Label». Das Label zeichnet Unternehmen und Organisationen aus, die eine offene, inklusive und wertschätzende Kultur gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen sowie trans* und intergeschlechtlichen Menschen leben.

Die Vergabekommission teilte im November 2019 mit, dass die Stadt Zürich die umfassenden Anforderungen für das «Swiss LGBTI-Label» erfüllt und das Label für drei Jahre erhält. Stadtpräsidentin Corine Mauch hat das Label am 29. Januar gemeinsam mit 10 anderen Organisationen und Unternehmen an einer Feier entgegen genommen.

Mehr zur Label-Vergabe

«Alles inklusive? Gleichstellungsarbeit zu Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung»

Dokumentation der Tagung vom 27. September 2019

Logo Tagung

Am 27. September 2019 fanden sich über 100 Personen für die Tagung «Alles inklusive?» im Volkshaus ein. Mit Referaten und zahlreichen Workshops setzte sich die Tagung mit gemeinsamen Anliegen, aber auch Widersprüchen in der Gleichstellungsarbeit zu Geschlecht, Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung auseinander. In der Tagungsdokumentation (als PDF oder gedruckt) können Sie die Referate und Zusammenfassungen aus den Workshops nachlesen. 

Tagungsdokumentation als pdf

Tagungsdokumentation bestellen

Impressionen der Tagung

Gleichstellungsorientierte Männerpolitik

BiblioTalk, 6. Februar 2020

Logo BiblioTalk

Warum sind gleichstellungsorientierte männerpolitische Organisationen in aktuellen Debatten um Geschlechtergerechtigkeit so wenig vernehmbar? Wie können privilegierte Menschen aus einer gesellschaftlich dominanten Positionierung heraus diskriminierungskritische Politik betreiben? 

Die Soziologin Dr. Mara Kastein führt im BiblioTalk aus, was gleichstellungsorientierte Männerpolitik aus dieser ambivalenten Situation macht.

Mehr Informationen und Anmeldung

Kennen Sie das Beratungsangebot der Fachstelle?

«Mein Vater hat eine private Betreuerin angestellt. Welche Rechte hat sie?» Beispiele aus unserer vielfältigen Beratungsarbeit hingen vom 13. Januar bis zum 2. Februar 2020 in den Trams und Bussen der Stadt Zürich aus. Viele dieser Anfragen geben über den Einzelfall hinaus Hinweise auf strukturelle Diskriminierungen. 


Haben auch Sie ein Anliegen im Zusammenhang mit Gleichstellung? Wir beraten Sie gerne – vertraulich und kostenlos. Sie erreichen uns per Telefon oder per E-Mail. Auf unserer Website finden Sie zudem eine Liste mit Beratungsstellen sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen zu verschiedenen Gleichstellungsthemen. 


einblicke 2019

Das aktuelle Jahresheft der Fachstelle

Sujet einblicke 2019

Das Jahresheft der Fachstelle gibt Ihnen einen Einblick in unsere Projekte und Aktivitäten: So erfahren Sie zum Beispiel, wie es mit dem Gleichstellungsplan weitergeht, warum Stadtzürcher Familien auf eine Nanny zurück greifen, wie unbewussten Vorurteilen entgegen gewirkt werden kann oder was an der Tagung «Alles inklusive?» diskutiert wurde. 

Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre. 

«einblicke 2019» bestellen

Kinder- und Jugendmedien mit vielfältigen Rollenbildern

Aktualisierte und ergänzte Ausgabe der beliebten Broschüre

Kinder balancieren auf Farbstreifen

Mädchen warten als Prinzessinnen auf den Märchenprinz, Buben erobern als Piraten die Weltmeere: Kinder- und Jugendbücher strotzen oft nur so von Geschlechterklischees.

Dass es auch anders geht, zeigt die viel nachgefragte Broschüre der Fachstelle. Die darin aufgeführten Titel zeigen eine Welt, die nicht durch starre Geschlechterzuordnungen begrenzt ist. Sie wurde im November 2019 aktualisiert und um neuerschienene Titel ergänzt.

Die Broschüre kann als PDF heruntergeladen oder in gedruckter Form bei der Fachstelle bestellt werden.

Broschüre «Kinder- und Jugendmedien mit vielfältigen Geschlechterrollen»

Neues Lehrmittel «be yourself!»

Eigene Grenzen austesten, ohne andere dabei zu verletzen

Szene aus Videosequenz von be yourself!

Das neue, von der Fachstelle herausgegebene Lehrmittel «be yourself!» unterstützt Jugendliche dabei, die eigene Wirkung auszuprobieren, ohne dabei die Grenzen anderer zu verletzen. «be yourself!» ist das Folgeprodukt der DVD «Flirt, Anmache oder Übergriff?». Im Zentrum des Lehrmittels stehen sechs Filmszenen. Dazu finden sich im Begleitmaterial auf die einzelnen Szenen abgestimmte Diskussionsfragen, Übungen und Hintergrundinformationen.

«be yourself!» richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 12 und circa 18 Jahren. Es kostet 25 Franken und kann bei der Fachstelle bestellt werden.

Trailer ansehen 

Nannys in der Stadt Zürich

Explorative Recherche und Ratgeber

Cover explorative Studie

Eine Nanny anzustellen ist in Zürich immer häufiger eine Option. Der Nanny-Arbeitsmarkt ist wenig reguliert und die Arbeitsbedingungen nicht selten prekär. Dies zeigt die neu erschienene und von der Fachstelle herausgegebene explorative Studie. Im Online-Ratgeber erfahren Sie, worauf Sie achten müssen, wenn Sie eine Nanny einstellen.

Explorative Recherche «Baby Boom - Nanny Boom?»
Online-Ratgeber «Nanny beschäftigen - das müssen Sie wissen» 

Bericht «Gleichstellungsplan 2014-2018»

Es geht weiter vorwärts

Ausschnitt Faltplakat Gleichstellungsplan

Der Gleichstellungsplan steht für das Engagement der Stadt Zürich für die Gleichstellung. Seit 2009 setzt er für jeweils vier Jahre Schwerpunkte und Ziele und bündelt die Aktivitäten, die die Stadt Zürich für die Förderung der Gleichstellung aller Geschlechter unternimmt.

Ende 2018 ging die zweite Laufzeit des Gleichstellungsplans zu Ende. Der nun vorliegende Bericht zeigt, dass in den letzten vier Jahren weitere Fortschritte erzielt wurden: etwa bei der Überprüfung des Lohngleichheit, beim Anteil männlichen Personals in der Betreuung oder der Prävention gegen sexistische und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz.

Medienmitteilung

Bericht Gleichstellungsplan 2014–2018 

Gleichstellungspreis 2019 geht an Dachverband Regenbogenfamilien

Vielfältige Tätigkeiten zur Stärkung von Regenbogenfamilien

Bild Dachverband Regenbogenfamilie

Der mit 20 000 Franken dotierte Gleichstellungspreis geht in diesem Jahr an den Dachverband Regenbogenfamilien. Der Stadtrat zeichnet damit das 9-jährige Engagement der NGO mit Sitz in Zürich aus. Der Dachverband macht Regenbogenfamilien und LGBTIQ*-Personen mit Kinderwunsch sichtbar und setzt sich für deren Anerkennung ein. Der Gleichstellungspreis wird alle zwei Jahre vergeben.

Mehr Informationen

2019: After Stonewall – 50 Years of Pride

Fotoausstellung des Rainbow Cities Network

Foto-Ausstellung: Beitrag der Stadt Zürich

Das Rainbow Cities Network stellt jedes Jahr anlässlich des Internationalen Tags gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) am 17. Mai eine online-Fotoausstellung zusammen. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto: «After Stonewall – 50 Years of Pride». Der Beitrag der Stadt Zürich zeigt Aktivist_innen der «Milchjugend».

online-Fotoausstellung 

Lohngleichheit: Überprüfungen bei der Auftragsvergabe werden weitergeführt

Erfahrungen aus Pilotprojekt sind positiv

Stadtpräsidentin Corine Mauch unterschreibt die Charta «Lohngleichheit im öffentlichen Sektor»

Die Stadt Zürich engagiert sich für gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, sowohl in der Stadtverwaltung als auch der Stadt Zürich.

Nach der Überprüfung der Lohngleichheit bei den eigenen Mitarbeitenden kontrollierte die Stadt Zürich in einem Pilotprojekt mittels Stichproben die Einhaltung der Lohngleichheit bei Unternehmen, die an den öffentlichen Beschaffungen der Stadt partizipieren, sowie bei Unternehmen, die eine Leistungsvereinbarung mit ihr haben. Die Ergebnisse sind erfreulich: Die meisten kontrollierten Unternehmen halten die Lohngleichheit ein. Sie beurteilen die Überprüfungen zudem als sinnvoll und den Aufwand als angemessen.

Die Stadt hat entschieden, die Zufalls-Stichproben weiterzuführen. Nach vier Jahren wird erneut Bilanz gezogen.

Medienmitteilung

Evaluationsbericht und Video-Statement der Stadtpräsidentin 

Präventionsprogramm «Herzsprung»: bereit für den Einsatz an Schulen

Logo Herzsprung

Das Jugendalter ist die Zeit, in der Gleichaltrige untereinander erste intime und sexuelle Erfahrungen machen und sich erste Liebesbeziehungen anbahnen. Leider kommt es bei Verabredungen und in Liebesbeziehungen nicht selten auch zu Grenzverletzungen und Übergriffen.

Das von der Fachstelle lancierte Präventionsprogramm «Herzsprung – Freundschaft, Liebe, Sexualität ohne Gewalt» fördert respektvolles und wertschätzendes Verhalten in Liebesbeziehungen und bei Dates. Nach einer erfolgreichen Pilotphase in fünf Schulklassen steht das Programm nun für den Einsatz an Schulen zur Verfügung.

Website herzsprung.ch

Medienmitteilung

Nationales Barometer zeigt: Erwerbstätige Frauen und Männer wollen Gleichstellung

Die grosse Mehrheit der Erwerbstätigen in der Schweiz hält die Gleichstellung von Mann und Frau für nicht erreicht. Dies zeigt das erste «Nationale Barometer Gleichstellung» der Hochschule Luzern – Soziale Arbeit und des Meinungsforschungsinstituts gfs.bern. Es wurde von der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten SKG, die zurzeit von der Fachstellenleiterin Anja Derungs präsidiert wird, in Auftrag gegeben.

Acht von zehn Erwerbstätigen nehmen eine allgemeine Lohnungleichheit zuungunsten der Frauen wahr. Zwei Fünftel der befragten Frauen fühlten sich bereits einmal beim Lohn diskriminiert. Die Mehrheit der Befragten erachtet Massnahmen zur Verbesserung der Lohngleichheit als notwendig und sinnvoll.

Medienmitteilung & Studie

Lohngleichheit in der Stadt Zürich

Ratgeber

Titelblatt Ratgeber

Eine Zusammenstellung der Rechte von Arbeitnehmenden gemäss Gleichstellungsgesetz enthält auch der von unserer Fachstelle mitherausgegebene Ratgeber «Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben». Er gibt praktische Tipps, wie gegen geschlechtsspezifische Ungleichbehandlungen am Arbeitsplatz vorzugehen ist und enthält Angaben zu Anlaufstellen und Gerichtszuständigkeiten im Kanton Zürich.

Ratgeber «Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben»

Ratgeber «Haushaltshilfe beschäftigen – das müssen Sie wissen»

Aktualisiert und erweitert

Cover Ratgeber Haushaltshilfe beschäftigen

Faire Arbeitsbedingungen und vor allem geregelte Arbeits- und Ruhezeiten sind wichtig, damit eine Haushaltshilfe ihre Arbeit gut machen kann und die betagte Person gut betreut ist. Die Broschüre «Haushaltshilfe beschäftigen – Das müssen Sie wissen» erklärt die rechtliche Situation und sagt, worauf geachtet werden muss. Von A wie «Arbeitszeit» bis V wie «Verleihvertrag».

Neu gibt der Ratgeber auch zu Fragen rund um Sozialversicherungen und zu Arbeits- und Aufenthaltsbewilligung Auskunft. Er kann als PDF heruntergeladen oder bei der Fachstelle bestellt werden.

Ratgeber «Haushaltshilfe beschäftigen – das müssen Sie wissen»

Online informiert die Plattform www.care-info.ch Haushaltshilfen, Betreuungsbedürftige und deren Angehörigen über ihre Rechte und Pflichten – nebst Polnisch, Ungarisch und Deutsch neu auch auf Slowakisch und Französisch.

Umdenken öffnet Horizonte!

Unterrichtseinheit zu Berufswahl & Geschlecht

Sujet Plakatkampage «Umdenken öffnet Horzionte»

Von wem lassen Sie lieber ihr Auto reparieren? Ihre Nägel pflegen? Und von wem lieber Ihre Wohnung putzen? Die Plakate der Fachstelle, die im Frühjahr 2015 in den Trams und Bussen in Zürich hingen, zielten auf unsere Vorstellungen darüber, welche Berufe zu Frauen und welche zu Männern «passen».

Auf vielfältigen Wunsch haben wir eine Unterrichtseinheit zum Thema erarbeitet. Ausgehend von den Plakatsujets setzen sich die Schülerinnen und Schüler in einer Doppellektion mit dem Anforderungsprofil verschiedener Berufe auseinander. Sie erkennen, dass die Eignung für einen Beruf nicht vom Geschlecht abhängt, sondern von den erforderlichen Kompetenzen, Eigenschaften und Interessen. Die Unterrichtseinheit ist für die 1.–2. Sekundarstufe konzipiert und versteht sich als Ergänzung zum Berufswahl-Unterricht. Sie kann auf unserer Website heruntergeladen werden.

Unterrichtseinheit Berufswahl & Geschlecht 

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