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Aktuell

Bewerben Sie sich jetzt für den Gleichstellungspreis 2023!

Gleichstellung passiert nicht von selbst. Es braucht den Einsatz von engagierten Menschen.

Der Stadtrat prämiert deshalb alle zwei Jahre nachhaltiges und innovatives Engagement für die Gleichstellung mit einem Preis von 20 000 Franken.

  • Setzen Sie sich für die Gleichstellung der Geschlechter auf dem Zürcher Arbeitsmarkt ein?
  • Kämpft Ihr Verein gegen sexuelle und sexistische Belästigung?
  • Trägt ihr Projekt zu einer Berufswahl frei von Geschlechterstereotypen bei?
  • Bekämpft Ihre Initiative Sexismus, Homo- oder Transfeindlichkeit?
  • Unterstützt Ihr Unternehmen eine gleichstellungsfreundliche Personalpolitik?
  • Fördert Ihre Initiative in anderer Weise die Gleichstellung in der Stadt Zürich?

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung! Eingabefrist ist der 28. Februar 2023.

Mehr zum Gleichstellungspreis und zu den Teilnahmebedingungen

Das ist doch kein Beruf für einen Mann?!

BiblioTalk, 7. Februar 2023

Logo BiblioTalk

Männer sind in sozialen, pädagogischen und pflegerischen Berufen stark untervertreten. In der Praxis wird immer öfter der Bedarf nach einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis formuliert, doch in den Ausbildungsinstitutionen wird nur wenig dafür getan. Weshalb finden viele eine geschlechtsuntypische Berufswahl wichtig, tun aber in der Praxis wenig dafür? Weshalb ist eine ausgewogene Geschlechterbalance überhaupt wichtig? Und wo gibt es Hebel, um eine Veränderung herbeizuführen?

Markus Theunert (männer.ch) und Lu Decurtins (männer.ch, jumpps) haben in den letzten zehn Jahren vier Projekte zur Förderung der geschlechtsuntypischen Berufswahl lanciert und umgesetzt. Sie geben Einblick in die im Projekt «Männer in Soziale Berufe» gemachten Erfahrungen und diskutieren diese mit dem Publikum.

Mehr Informationen & Anmeldung

5 Jahre Online-Beratungsangebot belästigt.ch

Mit belästigt.ch gibt es seit fünf Jahren für die Deutschschweiz ein professionelles Online-Erstberatungsangebot bei sexueller und sexistischer Belästigung am Arbeitsplatz. Angestellte aller Branchen und Berufe können sich offen oder anonym an das Beratungsteam wenden. belästigt.ch wird rege genutzt: Seit 2017 beantwortete das Beratungsteam ungefähr 700 Anfragen, im Schnitt also 2 bis 3 Anfragen pro Woche.

Initiiert wurde das Portal von den vier Trägerorganisationen Fachstelle für Gleichstellung der Stadt Zürich, Schweizer Berufsverband der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK, Frauenberatung: sexuelle Gewalt Zürich und Gewerkschaft Unia. 

belästigt.ch

Medienmitteilung

Einblicke in die Aktivitäten der Fachstelle im Jahr 2022

Mit welchen Massnahmen gehen die Elektrizitätswerke Zürich ewz präventiv gegen sexuelle und sexistische Belästigungen am Arbeitsplatz vor? Was unternimmt die Stadt Zürich, damit ihre Infrastruktur allen Geschlechtern offen steht? Was waren die diesjährigen Schwerpunkte von «Zürich schaut hin»? Wie lässt sich «Mental Load» ausgeglichen zwischen Partner*innen verteilen? Und auf welche Herausforderungen stossen Frauen mit Kopftuch im Erwerbsleben?

Das Jahresheft der Fachstelle greift aktuelle Gleichstellungsthemen auf und gibt einen Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der Fachstelle im 2022. Es kann als PDF heruntergeladen oder in gedruckter Form kostenlos bei der Fachstelle bestellt werden.

«einblicke 2022» bestellen

Broschüre «Kinder- und Jugendmedien mit vielfältigen Geschlechterrollen»

Ausgabe 2022

Das Seeräubermädchen Mara mit dem Prinzessinnenjungen Milo auf dem Spielplatz, futuristisch erzählte Grimm-Märchen oder Geschichten über die Vielfalt von Familienformen und menschlichen Körpern: Die Broschüre «Kinder- und Jugendmedien mit vielfältigen Geschlechterrollen» enthält eine Auswahl an Büchern und weiteren Medien, die Kindern und Jugendlichen eine Welt zeigen, die nicht durch starre Geschlechterzuschreibungen geprägt ist. Die Geschichten weichen gängige Normen auf, hinterfragen Stereotype und öffnen den Blick für eine grosse Vielfalt an Geschlechterrollen.

Die Broschüre wird alljährlich aktualisiert. Die Ausgabe 2022 ist ab sofort als PDF erhältlich und kann in gedruckter Form kostenlos bei der Fachstelle bestellt werden.

Broschüre «Kinder- und Jugendmedien mit vielfältigen Geschlechterrollen» bestellen.

Queer Refugees: Thema der virtuellen Fotoausstellung 2022 des Rainbow Cities Network

Foto: Queeramnesty / Thomas Vinzenz

Das Rainbow Cities Network (RCN) ist ein internationaler Zusammenschluss von Städten mit dem Ziel, auf lokaler Ebene Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung und/oder Geschlechtsidentität zu bekämpfen. Die Stadt Zürich ist seit 2013 Mitglied des RCN.

Das RCN stellt jährlich eine virtuelle Ausstellung zu wechselnden Themen zusammen. Die Ausstellung 2022 fokussiert auf die Situation queerer geflüchteter Menschen; der Beitrag der Stadt Zürich zeigt das von der HAZ Queer Zürich und Queeramnesty organisierte «Welcome Café for Queer Refugees».

Virtuelle Fotoausstellung

Kurs «Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – wie beraten?»

Durchführungsdaten 2023

Die Aufgabe, belästigte Personen zu beraten und zu unterstützen ist anspruchsvoll. Im Rahmen des eineinhalbtägigen Kurses «Sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – wie beraten?» erweitern Sie anhand von Kurzreferaten, Rollenspielen, Fallbearbeitungen und Diskussionen Ihr Wissen, trainieren Ihre Beratungs- und Handlungskompetenzen und schaffen die Voraussetzungen, um in Ihrem Unternehmen künftig Ihre fachliche Rolle professionell ausüben zu können.

Der Kurs richtet sich an innerbetriebliche Ansprechpersonen und Beratende.

Ab sofort können Sie sich für die Kurse 2023 anmelden.

Belästigungen im öffentlichen Raum: So können Sie helfen

Sie sind eine Person, die darauf achtet, was in ihrer Umgebung passiert? Sie möchten nicht, dass anderen Menschen ein Unrecht geschieht, auch wenn Sie diese Menschen nicht kennen?

Ein Kurzvideo erklärt, wie Sie helfen können, wenn Sie Belästigungen im öffentlichen Raum beobachten. Im Merkblatt sind die Informationen in Leichter Sprache festgehalten. Die Karte zum Mitnehmen enthält das Wichtigste in Kürze. Und ein Plakat zum Aufhängen verweist mit Links auf das Kurzvideo und das Meldetool «Zürich schaut hin».

Kurzvideo, Merkblatt, Karte, Plakat

«Was gilt? LGBTI – meine Rechte»

Aktualisierte Broschüre

Im Alltag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans und intergeschlechtlichen Menschen (LGBTI) gibt es viele rechtliche Fragen, die mit ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität oder der Variation ihrer Geschlechtsmerkmale zusammenhängen.

Die Broschüre «Was gilt? LGBTI – meine Rechte» beantwortet entsprechende Alltagsfragen. Sie wurde aktualisiert und berücksichtigt die neue Rechtslage zur vereinfachten Personenstandsänderung (seit 1. Januar 2022) und zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare (ab 1. Juli 2022).

Die Broschüre kann als PDF heruntergeladen oder in gedruckter Form bei der Fachstelle bestellt werden.

Broschüre «Was gilt? LGBTI – meine Rechte»

Gleichstellung der Geschlechter in der beruflichen Vorsorge ist nach wie vor nicht verwirklicht

Neues Rechtsgutachten der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten

Die in der Verfassung verankerte Gleichstellung der Geschlechter ist in der beruflichen Vorsorge und in Teilen des Sozialversicherungsrechts nach wie vor nicht verwirklicht. Die Kluft zwischen den Altersrenten für Frauen und Männer – der sogenannte Gender Pension Gap – zeigt, dass insbesondere die zweite Säule strukturelle Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern aufweist.

Das von der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten in Auftrag gegebene Rechtsgutachten geht auf die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in der schweizerischen beruflichen Vorsorge ein und untersucht deren strukturelle Ursachen. Es führt zugleich notwendige Massnahmen zur Beseitigung der Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern auf und benennt mögliche Handlungsoptionen innerhalb des Systems der beruflichen Vorsorge. 

Rechtsgutachten Gleichstellung in der beruflichen Vorsorge

1000 Entscheide nach Gleichstellungsgesetz

Das Gleichstellungsgesetz verbietet Diskriminierungen im Erwerbsleben aufgrund des Geschlechts. Auf der online-Datenbank www.gleichstellungsgesetz.ch finden sich Fälle nach Gleichstellungsgesetz aus der deutschsprachigen Schweiz. Am 29. November wurde der 1000. Fall veröffentlicht. Zusätzlich zu den Entscheiden und relevanten Gesetzestexten enthält die Website nützliche Informationen wie den Leitfaden «Das Gleichstellungsgesetz im Gerichtsverfahren» und Links zu den Fach- und Beratungsstellen.

Die Datenbank ist ein gemeinsames Projekt der Deutschschweizer Fachstellen für  Gleichstellung. Sie richtet sich an Arbeitnehmende und Arbeitgebende, Juristinnen und Juristen, Beratungsstellen und Medienschaffende.

www.gleichstellungsgesetz.ch

Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben

Ratgeber mit praktischen Tipps

Titelblatt Ratgeber

Eine Zusammenstellung der Rechte von Arbeitnehmenden gemäss Gleichstellungsgesetz enthält der von unserer Fachstelle mitherausgegebene Ratgeber «Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben». Er gibt praktische Tipps, wie gegen geschlechtsspezifische Ungleichbehandlungen am Arbeitsplatz vorzugehen ist und enthält Angaben zu Anlaufstellen und Gerichtszuständigkeiten im Kanton Zürich.

Ratgeber «Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben»

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