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Aktuell

BiblioTalk «Kritische Männlichkeit. Ein Gespräch mit Männern über Feminismus»

BiblioTalk, 6. Oktober 2022, 18–20 Uhr, Bibliothek zur Gleichstellung

Ist Feminismus eigentlich auch etwas für Männer? Sind Männer auch Opfer des Patriarchats – und wenn ja, in welcher Form? Und wie können Männer für Fragen der Gleichstellung und der Care-Arbeit erreicht werden?

Sven Broder ist Redaktor bei annabelle. «Ja, ich bezeichne mich als Feminist, damals wie heute; als Anhänger einer 'Befreiungsbewegung' mit dem Ziel, das Individuum aus den Fesseln althergebrachter Rollenvorstellungen zu befreien», sagt er. In einem Meinungsartikel in der annabelle warnt er jedoch davor, Männer als Feindbild des Feminismus zu betrachten. Sasha Rosenstein ist Präsident von DIE FEMINISTEN. Er findet: «Männer müssen checken, dass alle von der Gleichstellung profitieren und dass alle unter dem Patriarchat leiden.»

Die Fachstellenleiterin Anja Derungs führt mit Sven Broder und Sasha Rosenstein im nächsten BiblioTalk ein Gespräch über kritische Männlichkeit.

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«Let's Move!»: Gleiche Chancen für alle im Sport

Modul 1: Jetzt anmelden!

Das Projekt «Atleta» des Sportamts der Stadt Zürich hat zum Ziel, den Mädchenanteil im städtischen Vereinssport zu erhöhen. Und zwar vor allem in Sportarten, in denen dieser gering ist – zum Beispiel im Eishockey, bei Freestyle-Sportarten oder im Fussball. 

Die Fachstelle beteiligt sich gemeinsam mit dem Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung der Universtität Bern mit dem Teilprojekt «Let's Move!» an Atleta. «Let's Move!» ist eine Weiterbildung für Funktionär*innen, Trainer*innen und Sportlehrpersonen und fördert die Genderkompetenz im und durch den Sport. Die Weiterbildung vermittelt Wissen und Werkzeuge, um ein sportliches Umfeld zu schaffen ohne Diskriminierung aufgrund des Geschlechts, der Geschlechtsidentität oder der sexuellen Orientierung.

Im Oktober/November 2022 startet «Let's Move!» mit Modul 1. Es vermittelt allgemeine Grundlagen zu Geschlechterkompetenz im und durch Sport. 

Die Teilnahme ist kostenlos.

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Belästigungen im öffentlichen Raum: So können Sie helfen

Sie sind eine Person, die darauf achtet, was in ihrer Umgebung passiert? Sie möchten nicht, dass anderen Menschen ein Unrecht geschieht, auch wenn Sie diese Menschen nicht kennen?

Ein Kurzvideo erklärt, wie Sie helfen können, wenn Sie Belästigungen im öffentlichen Raum beobachten. Im Merkblatt sind die Informationen in Leichter Sprache festgehalten. Die Karte zum Mitnehmen enthält das Wichtigste in Kürze. Und ein Plakat zum Aufhängen verweist mit Links auf das Kurzvideo und das Meldetool «Zürich schaut hin».

Kurzvideo, Merkblatt, Karte, Plakat

Die Stadt Zürich gewährleistet die systematische Lohngleichheit von Frauen und Männern

Die Stadt Zürich führte 2021 zum zweiten Mal nach 2017 eine Lohngleichheitsanalyse durch, um die Einhaltung des Grundsatzes «Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit» bei den städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu überprüfen.

Die Resultate sind erfreulich: Der nicht erklärbare Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern beträgt 1,1 Prozent. Damit konnte die Einhaltung der systematischen Lohngleichheit aus der Lohngleichheitsanalyse 2017 bestätigt werden.

Insgesamt ergab sich 2021 eine Lohndifferenz von 8,5 Prozent zu Ungunsten der Frauen. 7,4 Prozentpunkte der Lohndifferenz sind auf die in der Analyse enthaltenen Faktoren – namentlich der Anzahl Bildungsjahre, der potenziellen Erwerbserfahrung, dem Dienstalter, der beruflichen Stellung und dem Anforderungsniveau der ausgeübten Funktion –zurückzuführen. Die restlichen 1,1 Prozentpunkte sind unerklärt.

Die Sicherstellung der Einhaltung der Lohngleichheit bleibt ein zentrales Anliegen der Stadt Zürich als Arbeitgeberin. Entsprechend ist dieses Ziel im Gleichstellungsplan 2019–2022 festgehalten.

Medienmitteilung

«Was gilt? LGBTI – meine Rechte»

Aktualisierte Broschüre

Im Alltag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans und intergeschlechtlichen Menschen (LGBTI) gibt es viele rechtliche Fragen, die mit ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität oder der Variation ihrer Geschlechtsmerkmale zusammenhängen.

Die Broschüre «Was gilt? LGBTI – meine Rechte» beantwortet entsprechende Alltagsfragen. Sie wurde aktualisiert und berücksichtigt die neue Rechtslage zur vereinfachten Personenstandsänderung (seit 1. Januar 2022) und zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare (ab 1. Juli 2022).

Die Broschüre kann als PDF heruntergeladen oder in gedruckter Form bei der Fachstelle bestellt werden.

Broschüre «Was gilt? LGBTI – meine Rechte»

Gleichstellung der Geschlechter in der beruflichen Vorsorge ist nach wie vor nicht verwirklicht

Neues Rechtsgutachten der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten

Die in der Verfassung verankerte Gleichstellung der Geschlechter ist in der beruflichen Vorsorge und in Teilen des Sozialversicherungsrechts nach wie vor nicht verwirklicht. Die Kluft zwischen den Altersrenten für Frauen und Männer – der sogenannte Gender Pension Gap – zeigt, dass insbesondere die zweite Säule strukturelle Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern aufweist.

Das von der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten in Auftrag gegebene Rechtsgutachten geht auf die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in der schweizerischen beruflichen Vorsorge ein und untersucht deren strukturelle Ursachen. Es führt zugleich notwendige Massnahmen zur Beseitigung der Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern auf und benennt mögliche Handlungsoptionen innerhalb des Systems der beruflichen Vorsorge. 

Rechtsgutachten Gleichstellung in der beruflichen Vorsorge

Stand der Gleichstellung wird kritischer eingeschätzt als vor drei Jahren

Barometer Gleichstellung 2021

Drei Jahre nach dem ersten Barometer Gleichstellung legt die Schweizerische Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten ein zweites Barometer vor mit Fokus auf Erwerbsarbeit und unbezahlter Care-Arbeit.

Für die grosse Mehrheit der Befragten ist die Gleichstellung von Frau und Mann in Familie, Ausbildung und Arbeit, wie sie die Bundesverfassung verlangt, nicht erreicht. Sie schätzt den Stand schlechter ein als noch vor drei Jahren. Dies gilt besonders für die Bereiche Familie, Erwerbsarbeit und Politik. Frauen sind dabei deutlich kritischer als Männer.

Eine klare Mehrheit aller Befragten wünscht sich die Möglichkeit von Jobsharing, Teilzeit und Pensen-Reduktion auf allen Hierarchiestufen sowie flexible Arbeitszeiten. Gleiche Karrierechancen sowie die Lohngleichheit von Frauen und Männern stossen auf noch höhere Zustimmung. 

Barometer Gleichstellung 2021

1000 Entscheide nach Gleichstellungsgesetz

Das Gleichstellungsgesetz verbietet Diskriminierungen im Erwerbsleben aufgrund des Geschlechts. Auf der online-Datenbank www.gleichstellungsgesetz.ch finden sich Fälle nach Gleichstellungsgesetz aus der deutschsprachigen Schweiz. Am 29. November wurde der 1000. Fall veröffentlicht. Zusätzlich zu den Entscheiden und relevanten Gesetzestexten enthält die Website nützliche Informationen wie den Leitfaden «Das Gleichstellungsgesetz im Gerichtsverfahren» und Links zu den Fach- und Beratungsstellen.

Die Datenbank ist ein gemeinsames Projekt der Deutschschweizer Fachstellen für  Gleichstellung. Sie richtet sich an Arbeitnehmende und Arbeitgebende, Juristinnen und Juristen, Beratungsstellen und Medienschaffende.

www.gleichstellungsgesetz.ch

Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben

Ratgeber mit praktischen Tipps

Titelblatt Ratgeber

Eine Zusammenstellung der Rechte von Arbeitnehmenden gemäss Gleichstellungsgesetz enthält der von unserer Fachstelle mitherausgegebene Ratgeber «Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben». Er gibt praktische Tipps, wie gegen geschlechtsspezifische Ungleichbehandlungen am Arbeitsplatz vorzugehen ist und enthält Angaben zu Anlaufstellen und Gerichtszuständigkeiten im Kanton Zürich.

Ratgeber «Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben»

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