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Aktuell

Workshop zum Lehrmittel «be yourself!»

Für Fachpersonen aus Schule und Jugendarbeit

«be yourself!» ist ein von der Fachstelle herausgegebenes Lehrmittel für Jugendliche. Es behandelt Themen wie «Zu den eigenen Gefühlen stehen», «Rollenbilder», «Übergriffe», «Körperbild», «Selbstwahrnehmung» und «Sexuelle Selbstbestimmung».

Im Workshop erhalten Fachpersonen aus Schule und Jugendarbeit die Möglichkeit, sich mit den Inhalten und Materialien von «be yourself!» vertraut zu machen. Vermittelt werden verschiedene Bearbeitungsformen, die sich für die Arbeit mit Jugendlichen eignen. Die Teilnehmenden erhalten dadurch mehr Sicherheit in der Vorbereitung und Durchführung der im Lehrmittel enthaltenen Unterrichtseinheiten, Workshops oder Diskussionsrunden. Sie profitieren vom Erfahrungsaustausch mit anderen Fachpersonen, die mit Jugendlichen arbeiten.

Die nächste Durchführung des Workshops findet am Donnerstag, 15. September 2022 von 8–12 Uhr in Zürich statt.

Mehr Informationen & Anmeldung

Die Stadt Zürich gewährleistet die systematische Lohngleichheit von Frauen und Männern

Die Stadt Zürich führte 2021 zum zweiten Mal nach 2017 eine Lohngleichheitsanalyse durch, um die Einhaltung des Grundsatzes «Gleicher Lohn für gleiche und gleichwertige Arbeit» bei den städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu überprüfen.

Die Resultate sind erfreulich: Der nicht erklärbare Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern beträgt 1,1 Prozent. Damit konnte die Einhaltung der systematischen Lohngleichheit aus der Lohngleichheitsanalyse 2017 bestätigt werden.

Insgesamt ergab sich 2021 eine Lohndifferenz von 8,5 Prozent zu Ungunsten der Frauen. 7,4 Prozentpunkte der Lohndifferenz sind auf die in der Analyse enthaltenen Faktoren – namentlich der Anzahl Bildungsjahre, der potenziellen Erwerbserfahrung, dem Dienstalter, der beruflichen Stellung und dem Anforderungsniveau der ausgeübten Funktion –zurückzuführen. Die restlichen 1,1 Prozentpunkte sind unerklärt.

Die Sicherstellung der Einhaltung der Lohngleichheit bleibt ein zentrales Anliegen der Stadt Zürich als Arbeitgeberin. Entsprechend ist dieses Ziel im Gleichstellungsplan 2019–2022 festgehalten.

Medienmitteilung

«Was gilt? LGBTI – meine Rechte»

Aktualisierte Broschüre

Im Alltag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, trans und intergeschlechtlichen Menschen (LGBTI) gibt es viele rechtliche Fragen, die mit ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Geschlechtsidentität oder der Variation ihrer Geschlechtsmerkmale zusammenhängen.

Die Broschüre «Was gilt? LGBTI – meine Rechte» beantwortet entsprechende Alltagsfragen. Sie wurde aktualisiert und berücksichtigt die neue Rechtslage zur vereinfachten Personenstandsänderung (seit 1. Januar 2022) und zur Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare (ab 1. Juli 2022).

Die Broschüre kann als PDF heruntergeladen oder in gedruckter Form bei der Fachstelle bestellt werden.

Broschüre «Was gilt? LGBTI – meine Rechte»

Auswertung Meldetool «Zürich schaut hin»: 900 Meldungen in den ersten acht Monaten

Im Zeitraum Mai 2021 (Lancierung des Meldetools) bis Ende Dezember 2021 sind rund 900 Meldungen über sexuelle, homo- oder transfeindliche Belästigungen auf dem Meldetool eingegangen. Das sind durchschnittlich knapp 4 Meldungen pro Tag. Die Auswertung der bisherigen Meldungen auf dem Tool zeigt, dass Frauen deutlich häufiger von Belästigungen betroffen sind als Männer. Gemäss den Einträgen finden Belästigungen überraschend oft tagsüber statt und unter der Woche. Die häufigsten Meldungen betreffen Belästigungen mit Worten.

Auswertung Meldetool

Gleichstellung der Geschlechter in der beruflichen Vorsorge ist nach wie vor nicht verwirklicht

Neues Rechtsgutachten der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten

Die in der Verfassung verankerte Gleichstellung der Geschlechter ist in der beruflichen Vorsorge und in Teilen des Sozialversicherungsrechts nach wie vor nicht verwirklicht. Die Kluft zwischen den Altersrenten für Frauen und Männer – der sogenannte Gender Pension Gap – zeigt, dass insbesondere die zweite Säule strukturelle Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern aufweist.

Das von der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten in Auftrag gegebene Rechtsgutachten geht auf die Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern in der schweizerischen beruflichen Vorsorge ein und untersucht deren strukturelle Ursachen. Es führt zugleich notwendige Massnahmen zur Beseitigung der Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern auf und benennt mögliche Handlungsoptionen innerhalb des Systems der beruflichen Vorsorge. 

Rechtsgutachten Gleichstellung in der beruflichen Vorsorge

Stand der Gleichstellung wird kritischer eingeschätzt als vor drei Jahren

Barometer Gleichstellung 2021

Drei Jahre nach dem ersten Barometer Gleichstellung legt die Schweizerische Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten ein zweites Barometer vor mit Fokus auf Erwerbsarbeit und unbezahlter Care-Arbeit.

Für die grosse Mehrheit der Befragten ist die Gleichstellung von Frau und Mann in Familie, Ausbildung und Arbeit, wie sie die Bundesverfassung verlangt, nicht erreicht. Sie schätzt den Stand schlechter ein als noch vor drei Jahren. Dies gilt besonders für die Bereiche Familie, Erwerbsarbeit und Politik. Frauen sind dabei deutlich kritischer als Männer.

Eine klare Mehrheit aller Befragten wünscht sich die Möglichkeit von Jobsharing, Teilzeit und Pensen-Reduktion auf allen Hierarchiestufen sowie flexible Arbeitszeiten. Gleiche Karrierechancen sowie die Lohngleichheit von Frauen und Männern stossen auf noch höhere Zustimmung. 

Barometer Gleichstellung 2021

1000 Entscheide nach Gleichstellungsgesetz

Das Gleichstellungsgesetz verbietet Diskriminierungen im Erwerbsleben aufgrund des Geschlechts. Auf der online-Datenbank www.gleichstellungsgesetz.ch finden sich Fälle nach Gleichstellungsgesetz aus der deutschsprachigen Schweiz. Am 29. November wurde der 1000. Fall veröffentlicht. Zusätzlich zu den Entscheiden und relevanten Gesetzestexten enthält die Website nützliche Informationen wie den Leitfaden «Das Gleichstellungsgesetz im Gerichtsverfahren» und Links zu den Fach- und Beratungsstellen.

Die Datenbank ist ein gemeinsames Projekt der Deutschschweizer Fachstellen für  Gleichstellung. Sie richtet sich an Arbeitnehmende und Arbeitgebende, Juristinnen und Juristen, Beratungsstellen und Medienschaffende.

www.gleichstellungsgesetz.ch

Aktualisierte Broschüre «Kinder- und Jugendmedien mit vielfältigen Geschlechterrollen»

Als Mädchen in einer Männerfussballmannschaft zu trainieren kann ebenso herausfordernd sein wie als Junge auf dem Pferdehof nur von Mädchen umgeben zu sein. Und wie ist es, sich im sozialen Umfeld als trans oder homosexuell zu outen? Die aktualisierte Broschüre «Kinder- und Jugendmedien mit vielfältigen Geschlechterrollen» bietet eine breite Auswahl an Büchern und Hörbüchern für Kinder von 6 bis 17 Jahren. Viele Bücher spielen mit gängigen Klischees und drehen sie anschliessend lustvoll um, oder sie öffnen den Blick von vornherein für eine grosse Vielfalt an Lebensformen.

Die Fachstelle gibt die Broschüre gemeinsam mit dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM und der Pestalozzi Bibliothek Zürch PBZ heraus. Sie kann als PDF heruntergeladen oder in gedruckter Form kostenlos bei der Fachstelle bestellt werden.

Broschüre «Kinder- und Jugendmedien mit vielfältigen Geschlechterrollen»

Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben

Ratgeber mit praktischen Tipps

Titelblatt Ratgeber

Eine Zusammenstellung der Rechte von Arbeitnehmenden gemäss Gleichstellungsgesetz enthält der von unserer Fachstelle mitherausgegebene Ratgeber «Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben». Er gibt praktische Tipps, wie gegen geschlechtsspezifische Ungleichbehandlungen am Arbeitsplatz vorzugehen ist und enthält Angaben zu Anlaufstellen und Gerichtszuständigkeiten im Kanton Zürich.

Ratgeber «Gleichstellung von Frau und Mann im Erwerbsleben»

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