Global Navigation

Viventa15plus

Die Viventa15plus ist ein Angebot der Fachschule Viventa. Sie vereint im eigenen Betrieb Sonderschulungsformen der verschiedenen Sonderschultypen und steht offen für Jugendliche ab dem 15. Altersjahr mit Sonderschulzuweisung im Rahmen der nachobligatorischen Schulzeit bis zum Übertritt in eine berufliche Anschlusslösung, bzw. bis spätestens zum vollendeten 20. Altersjahr.

Umgesetzt wird die Sonderschulung als Tagessonderschule (separierte Sonderschulung) und (Teil-) Integrierte Sonderschulung (Gruppen- und Einzelintegration).
Ziel ist es für alle Schüler*innen, eine möglichst weitgehende Integration und Partizipation in die Gesellschaft und besonders in die Arbeitswelt zu schaffen. Für die Viventa15plus ist der Lehrplan 21 verbindlich.

Der Fokus der Viventa15plus liegt auf der Integration in Anschlusslösungen und selbstständigem Bewältigen des Alltags. Weiter soll eine bewusste Ablösung von der Institution Schule eingeleitet und vollzogen werden. Das bedeutet, dass beispielsweise, wenn möglich externe Therapieangebote besucht werden, damit die Jugendlichen nach der Schule in der Viventa15plus einen möglichst nahtlosen Übergang zu den neuen Bezugspersonen haben.

Individuell angepasste Förderung

Entsprechend der sehr breiten Ausrichtung der Schule führt Viventa15plus verschiedene Angebote parallel. Diese Angebote sowie auch die Regelschulung in der FSV sind durchlässig organisiert und arbeiten zusammen. Je nach Bedürfnis der Jugendlichen werden auch neue Angebote und Gruppen mit je eigenen spezifischen Förderprofilen entwickelt.

Der Unterstützungsakzent 1 richtet sich an eine heterogene Gruppe von Schüler*innen der Sonderschulung, die eine nachschulische Perspektive im Rahmen einer regelmässigen Arbeitstätigkeit haben. In Aussicht stehen entweder ein direkter Einstieg in eine Arbeitstätigkeit oder eine Berufsausbildung im ersten oder im geschützten Arbeitsmarkt.

Der Unterstützungsakzent 2 richtet sich an eine heterogene Gruppe von Schüler*innen der Sonderschulung, die eine nachschulische Perspektive in einer Tätigkeits- und/oder Förderungs-situation im geschützten Rahmen ohne Leistungs- und Produktionsdruck an die Jugendlichen haben. In Aussicht stehen Aktivierungs- und Beschäftigungsplätze in Tagesstätten.

Die beiden Unterstützungsakzente fokussieren unterschiedliche Sets von konkreten Lebenssituationen, die die Jugendlichen nach Schulaustritt erfolgreich bewältigen können sollen: Insbesondere im Hinblick auf Arbeit und Beschäftigung und im Einzelfall auch auf die künftige Wohnsituation.

Angebote

Separierte Klassen

Die Jugendlichen werden in Stammklassen bzw. Gruppen eingeteilt, die von einer Lehrperson – und je nach Voraussetzungen der Jugendlichen – in Zusammenarbeit mit Sozialpädagog*innen, Klassenassistent*innen und/oder Praktikant*innen – geführt werden. Die Lehrperson ist für die Förder- und Bildungsplanung, die Koordination und Umsetzung der entsprechenden Massnahmen bzw. Förderung verantwortlich.

Einzel- und Gruppenintegration, Teilintegration

Die Jugendlichen werden einzeln oder in Kleingruppen in eine Klasse eingeteilt, die von einer Lehrperson des Berufsvorbereitungsjahres – und je nach Voraussetzungen der Schüler*innen – in Zusammenarbeit mit heilpädagogischen Lehrpersonen, Sozialpädagog*innen, Klassenassistent*innen und/oder Praktikant*innen – geführt werden. Die heilpädagogische Lehrperson ist für die Förderplanung, die Koordination und Umsetzung der entsprechenden Massnahmen bzw. Förderung verantwortlich, die Sozialpädagog*innen in Zusammenarbeit mit der Klassenlehrperson für das Jobcoaching.

Erweiterte Angebote nach individuellem Bedarf

  • Ergänzende Tagesstruktur während dem Schulbetrieb (inkl. Mittagessen)
  • Ergänzende Tagesstrukturen während den Schulferien in Zusammenarbeit mit den  städtischen Sonderschulen (SKB, HPS, SfS)
  • Beratung und Unterstützung (B&U) Berufsintegration von Regelschulen sowie weiterer  Institutionen (z.B. Gymnasien, Privatschulen, Berufsschulen) zu sonderpädagogischen      Fragestellungen
  • Integrationsbegleitungen beim Übertritt in die Berufswelt (Betrieb/Berufsschule)
  • Integrationsbegleitung in Berufsschulen im Auftrag der Sozialversicherungsanstalt (SVA) und in Institutionen der Berufswelt oder in Zusammenarbeit mit einem Berufscoaching

Weitere Informationen