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Lesen Sie hier unsere News und interessanten Fakten zur Wasserversorgung Zürich.

Fragwürdiger Farbanschlag auf das Wasser

Am Dienstag, 10. September 2019, wurde von Aktivisten die Limmat grün eingefärbt.

Die Wasserversorgung Zürich versorgt die Stadt und die umliegenden Gemeinden mit Trinkwasser aus lokalen Wasserressourcen. Die Wasserversorger sind auf intakte Gewässer angewiesen; deshalb engagiert sich die Wasserversorgung auf verschiedenen Ebenen für einen nachhaltigen Gewässerschutz.

Für die Wasserversorgung ist es unverständlich, dass für berechtigte Umweltanliegen ausgerechnet die Gewässer als Projektionsfläche herhalten müssen. Auch wenn hier eine harmlose Chemikalie verwendet wurde, ist eine solche Aktion aus unserer Sicht wenig überlegt und mit Kollateralschäden verbunden. Vorsorglich musste die Wasserversorgung gestern ihr flussnahes Wasserwerk ausser Betrieb nehmen, um zu verhindern, dass gefärbtes Wasser in das Trinkwassersystem gelangt. Dadurch entstand zwar kein Versorgungsengpass aber doch einige Umtriebe.

Hohe Medienaufmerksamkeit betreffend Chlorothalonil

In den Medien hatte der Stoff Chlorothalonil in den letzten Wochen hohe Aufmerksamkeit erfahren. Dies führte in der Bevölkerung wie auch in der Wasserbranche zu einiger Besorgnis. Auslöser war die Neubeurteilung des Fungizids Chlorothalonil durch das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit (BLV), welche die Möglichkeit einer Gesundheitsgefährdung durch Chlorothalonil und seiner Abbauprodukte nicht ausschliesst. Infolge dieser Neubeurteilung wurde ein im Trinkwasser bislang wenig beachteter Fremdstoff unmittelbar zum kritischen Inhaltsstoff erklärt mit einem verbindlichen Höchstwert von 0.1 Mikrogramm pro Liter. Chlorothalonil und dessen Abbauprodukte können via Grundwasser in den Wasserkreislauf gelangen.

Erste Messkampagnen haben bestätigt, dass dieser Stoff bei der Wasserversorgung der Stadt Zürich kein Problem darstellt. Chlorothalonil und dessen Abbauprodukte lassen sich zwar auch im Stadt-Zürcher Trinkwasser messen, die gemessenen Konzentrationen liegen aber im Bereich von einigen Nanogramm und sind somit deutlich kleiner als der vom Bundesamt vorgegebene neue Höchstwert. Die Wasserversorgung Zürich ist derzeit mit der Ausarbeitung spezifischer Analysenmethoden beschäftigt, um diese Stoffgruppe auch in den eigenen Analysenlaboratorien messen zu können.

Weitere Informationen zu Chlorothalonil und zur Situation in der Schweiz finden sich auf der Homepage des BLV.

Zahlen und Fakten der Wasserversorgung

Der Geschäftsbericht 2018 ist als E-Paper und im pdf-Format online. 

Zum Jubiläum: Sardonabrunnen

Aus Anlass ihres 150-jährigen Bestehens im 2018 lancierte die Wasserversorgung Zürich einen Projektwettbewerb für einen zeitgemässen Brunnen im Stadtzentrum. Der neue Brunnen soll in rund zwei Jahren auf der sogenannten Hungerinsel beim Restaurant Terrasse zu stehen kommen.
 

Aus Anlass ihres 150-jährigen Bestehens lancierte die Wasserversorgung Zürich einen Pro-jektwettbewerb für einen zeitgemässen Brunnen im Stadtzentrum. Der neue Brunnen soll in rund zwei Jahren auf der sogenannten Hungerinsel beim Restaurant Terrasse zu stehen kommen.

Die Brunnen-App «A Tale of Wells» ist kostenlos verfügbar.

  

Laufende Informationen zur Wasserversorgung finden Sie unter www.facebook.com/wasserversorgung

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