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Das Projekt kurz erklärt

Weil jede Minute zählt

Unser Auftrag lautet: «Wir schützen und retten Menschen, Tiere, Sachwerte und die Umwelt – rund um die Uhr.» Um diesen zu erfüllen, zählt im Notfall jede Minute. Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst sollen gemäss Vorgaben der Gebäudeversicherung (GVZ) und des Interverbandes für Rettungswesen (IVR) sowie der Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich im Notfall jeden Ereignisort in der Stadt innert 10 Minuten ab Alarmierung erreichen.

Bereits heute kann Schutz & Rettung Zürich diese Vorgaben vor allem in den peripheren Gebieten im Norden, Osten und Westen der Stadt mit den bestehenden Wachen nicht im geforderten Mass erfüllen. Vor allem im Norden in den Quartieren Saatlen, Seebach und Hirzenbach sowie in den Quartieren Escher-Wyss, Friesenberg und Leimbach zeichnet sich zusätzlich ein besonders starkes Bevölkerungswachstum ab.

Nur der Bau zusätzlicher, dezentraler Wachen wird Zürichs Notfallgrundversorgung auch in Zukunft gewährleisten. Die «Standortstrategie Schutz & Rettung Zürich» sieht deshalb vor, dass SRZ in zehn bis fünfzehn Jahren von sechs dezentralen Wachen ausrückt und gleichzeitig die Gebäude sowie Kompetenzen insgesamt konzentriert. So wird in allen Stadtkreisen die geforderte Grundversorgung gewährleistet.

Alle Wachen werden mit Einheiten der Feuerwehr und der Sanität besetzt sein, so dass gerettet, gelöscht und behandelt werden kann. Ausnahme ist die Wache Zentrum, wo ausschliesslich die Sanität stationiert ist.

Vom zentralen zum dezentralen Wachensystem

Standortstrategie Schutz & Rettung Zürich
Die neue «Standortstrategie Schutz & Rettung Zürich» sieht vor, dass SRZ in zehn bis fünfzehn Jahren mit sechs dezentralen Wachen arbeitet. So wird in allen Stadtkreisen die geforderte Grundversorgung gewährleistet.

Zukünftig vorgesehene Wachen und weitere Standorte

Die Standortstrategie Schutz & Rettung Zürich sieht für die Zukunft sechs Wachen und verschiedene weitere Standorte vor (siehe unten). Die heutige Wache Triemli, das heutige Logistikzentrum und der Fahrzeugpark Zivilschutz an der Thurgauerstrasse 11 werden abgegeben. Die meisten Depots (Milizfeuerwehr) werden in die Wachen integriert.

Weitere Standorte

  • Ausbildungszentrum Rohwiesen mit Höherer Fachschule für Rettungsberufe (HFRB)
  • Einsatzleitzentrale 
  • Feuerpolizei
  • Zivilschutzmuseum

Zentrale Einsatzlogistik

In der neuen Wache Nord wird auch die zentrale Einsatzlogistik (ZEL) für ganz SRZ realisiert. Dieses logistische «Herzstück» versorgt alle Standorte und Einheiten von SRZ mit Verbrauchsmaterial, Geräten, Atemschutz sowie Bekleidung. Die ZEL sorgt für die zentrale Fahrzeugwartung und die Bereitstellung von Spezialmitteln für Grossereignisse und Grossanlässe. Spezialeinsatzmittel, die auf dem ganzen Stadtgebiet zur Verfügung stehen müssen, werden hier zentral abgestellt.

Erklärvideo Wache Nord mit ZEL

Berufsfeuerwehr und Milizkräfte rücken enger zusammen

Die Einheiten und das Material der Milizfeuerwehr sowie des Zivilschutzes der Stadt Zürich werden in die SRZ-Wachen und zugeordnete Standorte integriert und rücken damit näher an die Berufsfeuerwehr heran. Zahlreiche dezentrale Kleindepots der Milizfeuerwehr können aufgehoben und diverse Synergien genutzt werden. Berufsfeuerwehr, Milizfeuerwehr und Zivilschutz sind, passend zu den geplanten neuen Wachstandorten, in den Einsatzregionen Flughafen, Nord, Ost, Süd, West und Zentrum organisiert. Innerhalb einer Region werden alle genannten Formationen aus einer Hand geführt und ausgebildet. So arbeiten Berufsfeuerwehr und Milizkräfte künftig noch enger zusammen. Der Bestand an Berufsfeuerwehrleuten muss für den Betrieb von neu fünf statt heute zwei Wachen leicht erhöht werden.

Insgesamt kein zusätzlicher Flächenbedarf

Die neuen Wachen ersetzen viele bisherige Kleinstandorte. Die von SRZ insgesamt genutzte Fläche bleibt annähernd gleich. Die «Standortstrategie Schutz & Rettung Zürich» umfasst also einerseits eine Dezentralisierung, andererseits auch eine Konzentration von Ressourcen, Kompetenzen und Standorten.

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