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Kleines Kind beim zahnärztlichen Untersuch

Kopfläuse machen vor Kindergärten, Schulen und Horten nicht halt. Oft beobachtet man ein epidemieartiges Auftreten nach den Schulferien. Läuse sind lästig aber nicht gefährlich. Hat man Läuse, juckt es vor allem und im schlimmsten Fall kommt es durch Kratzen zu lokalen Entzündungen. Läuse übertragen keine Krankheiten!

 

 

Wie verbreiten sich Kopfläuse?

Läuse können nicht springen, hüpfen, fliegen oder schwimmen, d.h. sie können nur im direkten Kopfkontakt von einem Haarschopf zum anderen krabbeln. Z.B. wenn Kinder spielen und dabei ihre Köpfe tatsächlich 'zusammenstecken'. Besonders betroffen sind Kindergartenkinder, Primarschüler und Primarschülerinnen sowie deren Familienangehörige. Kopfläuse überleben nur auf dem menschlichen Kopf und ernähren sich nur von menschlichem Blut. Ausgewachsene Kopfläuse sind ausserhalb des menschlichen Kopfes nicht überlebensfähig und können sich auch nicht vermehren. Es gibt deshalb z.B. in Kissen oder Plüschtieren keine «Läusenester», diese Gegenstände müssen also auch nicht speziell gereinigt oder, wie mancherorts auch schon gesehen, «tiefgekühlt» werden.

Wichtig für die Schule

Wenn Ihr Kind Kopfläuse hat, informieren Sie bitte die Lehrperson darüber. Sie kann die anderen Eltern darauf hinweisen, dass sie auch ihre Kinder auf Kopfläuse untersuchen. Nur so kann eine weitere Verbreitung verhindert werden.

Wie Kopfläuse erkennen und behandeln?

Die beiden Infoblätter enthalten die wichtigsten Hinweise. Davon ist eines in 13 Sprachen gehalten und die Beschreibung der Behandlung wird auch mit vielen Bildern unterstützt.

            

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