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Schütze-Areal

stadt-zuerich.ch/bau-areal-schuetze

Auf dem Schütze-Areal ist eine neue Quartierinfrastruktur mit Primarschule, Kindergarten, Quartierhaus, Sporthalle und Pestalozzi-Bibliothek Zürich entstanden. Dank dem kompakten Erweiterungsbau blieb viel Freifläche für die Aussenräume und den neuen Quartierpark.

Ansicht vom Allwetterplatz auf den neuen Anbau Schütze-Areal (Bild: Theodor Stalder)
Ansicht vom Allwetterplatz auf den neuen Anbau Schütze-Areal (Bild: Theodor Stalder)

  • Bauherrschaft
    Stadt Zürich
  • Eigentümervertretung Hochbau
    Immobilien Stadt Zürich
  • Eigentümervertretung Quartierpark
    Grün Stadt Zürich 
  • Bauherrenvertretung Hochbau
    Amt für Hochbauten
  • Architektur
    Jonas Wüest Architekten GmbH, Zürich
  • Landschaftsarchitektur
    Planikum AG, Zürich
  • Baumanagement
    GMS Partner AG, Zürich
  • Bauingenieurwesen
    Ingenieurbureau Heierli AG, Zürich
  • HLKS-Ingenieurwesen
    Gruenberg + Partner AG, Zürich
  • Elektro-Ingenieurwesen
    Gode AG, Zürich

  • Auswahlverfahren
    Architekturwettbewerb im offenen Verfahren nach SIA 142 (einstufig, anonym), 2013
  • Politischer Prozess
    abgeschlossen  
  • Objektkredit
    CHF 61 Mio.
    (inkl. Grundstücksübertragung CHF 4,60358 Mio.)
  • Bauzeit
    2017 – 2019

Das Projekt vereint Bestehendes und Neues zu einem Gesamtbau. Das bestehende Schulhaus Heinrichstrasse wurde stirn- und längsseitig durch zwei neue Gebäudevolumen ergänzt. Das Bestandsgebäude wird weiterhin als Schulhaus genutzt. Im längsseitigen Anbau befindet sich der Kindergarten. Im stirnseitigen Hochbau ist das Quartierhaus, die Pestalozzi-Bibliothek Zürich und die Sporthalle untergebracht.

Im Oktober 2021 erhielt das Projekt von einer interdisziplinär zusammengesetzten Fachjury die «Auszeichnung für gute Bauten der Stadt Zürich 2016 - 2020».

Baudokumentation

faltblatt-schuetze-areal-teaser

Kompaktes Gebäude, grosse Freifläche

Dank des kompakten Gebäudes bleibt viel wertvoller Freiraum auf dem Areal erhalten. Hier entwickelten die Landschaftsarchitekten auf der Grundlage eines öffentlichen Mitwirkungsprozesses einen Quartierpark sowie die Aussenräume der vier verschiedenen Nutzungen. Das durchgrünte Areal stellt einen wichtigen Bestandteil der Freiraum und Erholungseinrichtungen in Zürich-West dar und trägt gleichzeitig zur Biodiversität und zur Hitzeminderung bei.

Ökologisch und nachhaltig

Das Gebäude zeichnet sich nicht zuletzt aufgrund seiner Kompaktheit durch ein hohes Mass an Wirtschaftlichkeit- und Nachhaltigkeit aus. Durch den Erhalt, die Weiternutzung und die Integration des bestehenden Schulhauses in das Ensemble, konnte graue Energie eingespart werden. Darüber hinaus verfügt das Gebäude über eine ökologische und nachhaltige Energieversorgung. Eine Grundwasserwärmepumpe sorgt für die Heizung bzw. die Kühlung der Räume und mittels einer Photovoltaikanlage wird ein Teil des Eigenstrombedarfs gedeckt.

Materialien und Farben

Die Materialisierung und Farbgebung des Gesamtbaus sind geprägt von einer roh- und naturbelassenen Verwendung der eingesetzten Materialien: Sichtbeton für die tragende Gebäudestruktur, Holzzementböden sowie Holz für Tür- und Fensterrahmen schaffen eine freundliche Stimmung und einen zurückhaltenden, robusten Rahmen für die vielfältigen Nutzungen.

Architekturwettbewerb

Zur Qualitätssicherung von Neubauten setzt das Amt für Hochbauten auf den Architekturwettbewerb. Im Jahr 2012 wurde ein einstufiger, anonymer Architekturwettbewerb im offenen Verfahren gemäss Ordnung für Architektur- und Ingenieurwettbewerbe SIA 142 (Ausgabe 2009) durchgeführt. 42 Teams aus dem Fachbereichen Architektur haben einen Projektvorschlag eingereicht. Für Preise, Ankäufe und feste Entschädigungen standen 200 000 Franken (exkl. MwSt.) zur Verfügung. 

Die Jury schreibt: «Das Siegerprojekt «DAKOTA» lässt Dank seiner grossen Kompaktheit und seines sparsamen Umgangs mit dem Freiraum auf dem Schütze-Areal einen grossen Spielraum für mögliche künftige Entwicklungen im Raum Escher-Wyss. Auch auf sozio-kultureller Ebene überzeugt das Projekt, indem es durch die Vereinigung von Schule, Bibliothek und Quartierhaus unter einem Dach Begegnungen fördert und die Nutzung von Synergien ermöglicht.»

Situationsmodell DAKOTA
Situationsmodell DAKOTA

DAKOTA

1. Rang | 1. Preis
Antrag zur Weiterbearbeitung

  • Architektur
    Jonas Wüest Architekten GmbH, Zürich
  • Landschaftsarchitektur
    Planikum AG, Zürich
  • Baumanagement
    GMS Partner AG, Zürich
  • Bauingenieurwesen
    Ingenieurbureau Heierli AG, Zürich
     

Standort

Schütze-Areal
Heinrichstrasse 238
8005 Zürich

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