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Geschichte

Geschichte und Besonderheiten der Schuleinheit Altweg

Quelle: Baugeschichtliches Archiv

«Umgeben von Wohnsiedlungen der 1950er-Jahre verbindet sich die Schulanlage mit den öffentlichen Frei- und Erholungsräumen zu einem weitläufigen Grünzug. Geschickt ineinander gestaffelte, halbgeschossig versetzte Kuben bilden den Schultrakt. Fachzimmer, Turnhalle und Schwimmbad sind in einem weiteren Baukörper zusammengefasst. Stilistisch lässt sich der Sichtbetonbau ansatzweise der brutalistischen Architekturrichtung zuordnen. Die Anlage ist charakterisiert durch eine konsequente und sparsame Farbwahl. Allerdings wurde das ursprüngliche Erscheinungsbild
1996 durch eine Fassadenisolation stark verändert.»

Quelle: Amt für Städtebau «Spezialinventar der Schulhäuser»

In Zeitungsartikeln zur Eröffnung der Schule Altweg im Jahre 1969 hiess es im Zürcher Spiegel: «Der Pausenplatz und der Turnplatz bilden den eigentlichen Treffpunkt der Gesamtanlage, die durch den Schulgarten, die Aussengeräteanlagen sowie die Spielplätze des Doppelkindergarten ergänzt werden. Der Klassentrakt enthält elf Klassenzimmer.» Besonders ausführlich wurde das Schulschwimmbecken mit dem in der Höhe verstellbaren Boden erwähnt, womit man allen Bedürfnissen der Schüler sämtlicher Altersklassen gerecht werden konnte.

Nach wenigen Jahren wurde zwischen den beiden Haupttrakten der Schule eine Verbindung in Form einer Glaswand und einer Überdachung eingebaut. Diese gelungene Erweiterung wird nicht nur bei Regenwetter sondern auch bei vielen schulischen Aktivitäten und Festen sehr geschätzt.

Im Innenbereich des Schulhauses wurden die eintönigen Betonwände mit damals modernen Wandmalereien des Künstlers Schmidlin Aja Iskander verschönert. Sie sind bis heute erhalten geblieben.

Nach der Fassadenisolation und diversen Sanierungsarbeiten im Jahre 1996 wurde neben den Kindergärten eine Wohnung des ehemaligen Lehrerhauses in einen Hort umgebaut. Um den Erfordernissen der heutigen Schule zu entsprechen, wurden in den folgenden Jahren Stück für Stück Gruppenräume und Büros in den grosszügigen Korridoren des Hauptgebäudes eingebaut. Inzwischen hat die Schule Altweg neben Gruppenräumen für die Logopädie und die Integrative Förderung auch Büros für die Schulsozialarbeit und die Schulleitung. Bereits fünf Horte gehören mittlerweile zur Schuleinheit Altweg.

Im Jahre 2003 wurde der Pausenplatz neu gestaltet und grosszügig mit Kletter- und Spielmöglichkeiten sowie einem Brunnen und einem Klangstein ergänzt. Die acht Jahre zuvor erfolgte Offenlegung des unterirdischen Döltschie-, Läufenbaches erfreut bis zum heutigen Tag Gross und Klein. Das Bächlein lädt die Kinder täglich zum Spielen und Beobachten ein.

Wegen steigenden Schülerzahlen wurde auf das Schuljahr 2017/18 hin auf der Wiese vom Schulhaus Altweg ein Züri-Modular-Pavillon gebaut. Einige Impressionen vom Bau finden Sie unter der Rubrik "Anlässe" auf dieser Homepage. Der Pavillon hat sechs Klassenzimmer sowie vier Gruppenräume.

Dank der bunten Pfosten, welche inzwischen das Spielfeld auf dem unteren Pausenplatz begrenzen, hat der Betonbau der Schule neben dem natürlichen Grün noch zusätzlich attraktive Farbe bekommen.

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