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Quartierpark Koch-Areal

stadt-zuerich.ch/qp-kochareal

Die Stadt Zürich hat das Koch-Areal im Jahr 2013 von der UBS AG erworben. Auf dem Areal sollen zwei gemeinnützige Wohnbauten mit Gewerbeanteil in den Erdgeschossen sowie ein Gewerbehaus realisiert werden. Der von Grün Stadt Zürich geplante öffentliche Quartierpark soll als «Grüne Mitte» den neuen Quartierteil prägen.

Modellfoto in schwarz/weiss vom Kochareal
Situationsmodell

Wettbewerb

Für das Koch-Areal wurden vier Wettbewerbe im selektiven Verfahren durchgeführt. Für den Quartierpark wurden 15 Landschaftsarchitekturteams zur Teilnahme am Wettbewerb ausgewählt. Im Rahmen der Erarbeitung des Wettbewerbsprogramms wurde ein breit angelegter öffentlicher Mitwirkungsprozess durchgeführt. Seitens Quartier wurde ein «grüner, wilder und verspielter Park für alle» gewünscht. 

Amt für Hochbauten: Wettbewerbe Koch-Areal

Siegerprojekt

Visualisierung WILD AT HEART (© Tom Schmid Visualisierungen, Schaffhausen)

Das siegreiche Konzept «WILD AT HEART» von Krebs und Herde Landschaftsarchitekten aus Winterthur entspricht den Wünschen der Quartierbevölkerung und das Areal erhält eine identitätsstiftende, lebendige und grüne Mitte. 

1. Rang | 1. Preis
Antrag zur Weiterbearbeitung

  • Landschaftsarchitektur: Krebs und Herde Landschaftsarchitekten BSLA, Winterthur
  • Architektur: PARK, Dipl. Arch. ETH SIA BSA, Zürich
  • Ingenieurwesen: Dr. Neven Kostic GmbH, Zürich
  • Soziologie: CABANE Partner – Urbane Strategien und Entwicklung GmbH, Basel

Im Quartierpark treffen die unterschiedlichsten Bedürfnisse aufeinander. Es gibt lebendige und ruhige Bereiche, naturnahe Flächen sowie befestigte, barrierefreie Aufenthaltsmöglichkeiten. Der Park ist in drei Bereiche aufgeteilt: 

  • die grosszügige offene Kochwiese mit lockerem, mehrheitlich einheimischem Baumbestand an den Rändern
  • der naturnah gestaltete «jardin sauvage»
  • die schutzwürdige ehemalige Kohlenlagerhalle als Ort für Veranstaltungen «vom Quartier fürs Quartier» und als gedeckter Treffpunkt, der auch bei schlechtem Wetter einen Aufenthalt im Freien ermöglicht.

Ein Teil der Materialien, die heute schon vor Ort sind, sollen künftig eine neue Funktion erhalten, so wird aus alten Belagsplatten ein Trockenbiotop für Eidechsen, an einem anderen Ort entstehen Sitzgelegenheiten. 

Besondere Aufmerksamkeit wird auf das Stadtklima gerichtet: Der überwiegende Teil des Parks ist grün und unversiegelt, es sollen zahlreiche Bäume gepflanzt werden und Regenwasser soll, wo möglich, gesammelt, verdunstet oder versickert werden – so trägt es zur Kühlung bei. 

Weiteres Vorgehen / Plantermine

  • Kreditantrag an Stadt- und Gemeinderat: Frühling 2021
  • Baubewilligungsverfahren: 2021–2022
  • Fertigstellung: 2024

Weitere Informationen

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